Von der Liebe.
Müs.Illl. 7-
Röm.I,2i
14S
aus dem Paradiese entließ, sie kleidete, wo-durch Er zugleich für das Bcdürfniß ihres durchdie Sünde geschwächten Leibes, und auch fürdas höhere Bedürfniß ihrer mit böser Lust be-fleckten Seele sorgte, zeigte ihnen, daß Er fort-fahren wvlte Sich ihrer leiblichen und geistlichenBedürfnisse väterlich anzunehmcn.
11. Wir dürfen nicht zweiflen, daß Er Sichihnen manchmal offenbarte, da wir sehen wieEr den Kain warnte: „er folte nicht den Willen„der Sünde thun, sondern über sie herrschen."
12. Trugen sie Ihm kindlich ihre Anliegenvor, wenn Er Sich ihnen kund that, so lehrteEr Selbst sie, ohne Zweifel, zu Ihm beten;auch dann wenn Er Sich ihnen nicht offenbarte,Ihm alle ihre Nöthen vorzutragen, die leiblichenund die geistlichen; und die Erhörungen welcheEr ihnen gewährte, nährten und verstärkten ihrVertrauen in Ihn.
15. Stolze Weltweise, die „in ihrem Dich-„ten eitel worden", haben die Idee des Gebetsverworfen. Was bedarf Gott, sagten sie, daßwir Ihm unsre Bedürfnisse anzeigen, die Erbesser kennt als wir? Minder dreist, aber in