8. Bitten sind Töchter des Bedürfnisses.Als, nach verlorner Unschuld, unfern ersten El-tern, von der unendlichen Barmherzigkeit Got-tes, für sie und für ihre Nachkommen, einWeg zur Wiedererlangung der durch Ungehor-sam verwirkten göttlichen Kindschaft geöfnet ward,da trat eine neue Art des Verkehrs zwischenGott und den Menschen ein.
9. Sie hatten das Paradies räumen müssen,und waren nun in der weiten Welt, wo auchihre äussere Lage, auf rohem Boden, unter wil-den, ihnen nicht mehr folgsamen Thieren, demKampfe mit den Elementen ausgesezt, ihnen dieAbhängigkeit von Gott sehr fühlbar machte.Nicht sowohl die Stimme des strafenden Rich-ters, als des weisen Vaters war es, welche sieaus dem Paradiese hatte gehen heissen, wo sie,in fortgeseztem Wohlleben, weniger an Gottwürden gedacht haben, als nun, da sie ,,im,,Schweiße ihres Angesichts ihr Brod essen", ^und alles dessen sie bedurften, sowohl ihrer Ar-beit als dem Segen Gottes verdanken mußten,ohne den die Früchte ihrer Arbeit nicht gedeihenkonnten.
10. Die Huld mit welcher Gott, eh Er sie