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Von der Liebe»
Z. Dcy allen Untreuen der Menschen, undunter den Verwilderungen die unser Geschlechterfahren, hat sich dennoch die Idee des Gebetsunter allen Erdgürteln und unter allen Völkernund zu allen Zeiten erhalten.
6. Der heilige Sänger sagt: „Du erhörestPs. i.xmi, ^Gcbet, darum kommt alles Fleisch zu Dir!"
7. Als, im Stande der Unschuld, die er-sten Menschen, umgeben von der Fülle allerGaben, im schönen Paradiese, beglückt durchbräutliche Liebe, überschwänglicher beseliget durchdie Liebe Gottes zu ihnen und durch ihre Liebezu Gott sich fühlten, da fand wohl keine BitteRaum. Ihre Herzen ergossen sich nur in Dankzu Gott für Seine Gaben, für ihr Daseyn, fürSeine höheren Gnaden, und in Lobgesang fürSeine unendlichen Vollkommenheiten.
.... sie hebt zu dem Lichte die leuchtende»Augen
Loh Uebers. Schüchtern empor, und schaut mit dem Himmel
zugleich den Geliebten,
sagt Ovid in einer der schönsten Dichtungen, vondem auf des Bildners Pygmalions Bitte von denGöttern belebten weiblichen Standbilde, das er soeben vollendet hatte.