Von der Liebe.
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uns, Auferstehung und ewiges Reich uns mitStaunen und Wonne erfüllen; diese Religion istso himmlisch schön, so entzückend für den Geist,so unaussprechlich wohlthuend für das Herz, daßnur das tiefe Verderben unsrer Natur uns ab-halten kann, ihr mit allen Kräften unsers Gei-stes, allen Empfindungen unsers Herzens zuhuldigen, und mit demütigem Sinne vor Gottauf dem Pfade der Selbstverleugnung zu wan-deln , den Christus vor uns gewandelt, „und„ein Vorbild uns gelassen hat, auf daß wir ^„Nachfolgen Seinen Fußstapfen."
7. Vor dieser Nachfolge entsetzet sich die ver-derbte Natur, welche gern zur Selbstachtunggelangen, der Selbstverleugnung aber sich ent-ziehen will, und sich daher so gern der Täu-schung überlaßt, zu wahnen, daß angenehmeEmpfindungen und Rührungen, in welchen siesich selbst wohlgefällt, das Wesentliche der Re-ligion ausmachen, welches in etwas ganz Ande-rem besteht. Ja, so schön diese angenehmen,religiösen Empfindungen und sanften Rührungenauch sind, und so sehr der wahre Christ solchedie ächt sind aus den Händen des himmlischenVaters mit Dank annimmt, weiß er doch, daßselbst diese ächten Religionsempfindungen nicht