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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
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Von der Liebe.

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empfiehlt Er in Seinen Abschiedsreden SeinenJüngern die Liebe! Der Ausdruck hassen be-deutet sehr oft in der Hellenistischen Mundart,das heißt im Sprachgebrauche der Israelitenwenn sie griechisch schrieben, weniger lieben.

So sagt unser Heiland: ,,Niemand kann zweenHerren dienen, entweder er wird einen hastsen und den andern lieben, oder er wirdeinem anhangen und den andern verachten, M-uh-vr.ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mam?"^vi,i5.mon." (k) Sonach will Er auch in jenenWorten uns nur an Seine Lehre erinnern, daßwir Gott über alles lieben sollen.

24. Wen Er zu Seiner Jüngerschaft beruft,und zu dieser beruft Er uns alle, der muß al-les verlassen um Ihm nachzufolgen. Das heißt,er muß seiner natürlichen, selbstsüchtigen, aufsein liebes, wenn auch unter noch so schönenTeppichen verhülltes Ich sich beziehenden Zunei-gung entsagen. Davor entsetzet sich die stolze,bisher so gepflegte Natur! theils weil sie dieseselbstsüchtige Beziehung sich selber nicht gestehen

(b) Auch bey den siebzig Dolmetschern finden wir diesenSprachgebrauch. Lia sagt:Der HErr hat gehörtdaß ich gehaßt werde" . . . Jakob liebte die Lia, ,/Mos.aber Rachel liebte er weit mehr» xxvim.Z