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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
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Von der Liebe.

wir unfern Heiland. „So jemand zu Mir„kommt, und hasset nicht seinen Vater, seine„Mutter, sein Weib, seine Kinder, seine Brü-„der und Schwestern, auch dazu sein eignes„Leben, der kann nicht Mein Jünger seyn."

Wie so? Der Mund der ewigen Liebe, derMund unsers Heilandes, Der immer Liebe em-pfahl und immer Liebe übte, Dessen ganze LehreEin Hauch der Liebe, Dessen ganzer Wandelauf Erden eine ununterbrochene That der Liebewar, empföhle den Haß gegen unsre nächstenAngehörigen, als Bedingung Seiner Jünger-schaft?

2z. Daß sey fern! Er will ja daß wir un-fern Nächsten lieben wie uns selbst. Er Selbstheiligte die Liebe zu den Eltern, durch kindli-chen Gehorsam und durch Liebe die Er SeinerMutter und Seinem Pflegevater erwieß; durchdie zärtliche Sorgfalt, mit welcher Er, amKreuze, Seine heilige Mutter dem Jünger den.J°b.xvnnEr liebte, zur Mutter, diesen ihr zum Sohne26,27. „Wie Er geliebt hatte die Seinen, die

„in der Welt waren, so liebte Er sie bis ansJch.xm.i. „Ende", sagt eben dieser Jünger von Ihm.Wie oft, wie nachdrücklich, wie eindringend,