Von der Liebe.
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derbten Natur angehört, nicht mur der Leib,sondern die Scelenkräfte und die Empfindungen,
Fleisch, eben diese Kräfte aber und die Empfin-dungen , welche durch die Wiedergeburt vomHeiligen Geiste gcheiliget worden, Geist ge-nannt. Unser Heiland sagt daher in diesen Wor-ten: daß alles was nicht durch Liebe zu Gottgcheiliget werde, ohne Werth vor Gott sey.
Was aber keinen Werth vor Gott hat/ darfauch keinen Werth für unS haben.
20. Sollen wir denn die süssesten Empfin-dungen der Liebe, der Freundschaft, als solcheanschcn, die keinen Werth haben L Ja! undauch Nein!
21. Za, in so fern sie sich nicht auf Gottbeziehen, sondern nur auf unser vergöttertesSelbst. Nein, in sofern sie sich auf Gott be-ziehen. Alles ist eitel, dessen Grund und Zielnicht Gott ist.
22. Wenn die,,Liebe zu Gott in unsre Hcr-,,zen ausgegossen wird, durch den Heiligen Geist,
,,Der uns gegeben wird", so verzehrt sie, mit N°m. v, §.ihrer heiligen Glut, die unachte, auf unser ver-göttertes Selbst sich beziehende Liebe. Hören