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Von der Liebe.
entfremdet ist, so bleibt er selbst sein Abgott.Er ist verliebt in sein Wohlgefallen an den Lie-benswürdigkeiten der Geliebten, oder des Freun-des. Er liebt eigentlich nicht, er ist verliebt inseine gewähnte Liebe, in das Bild welches soschön erscheint im Spiegel seiner Vorstellung,er ist verliebt in seine Vorstellung, in sich.Sein Zustand ist desto gefährlicher, je herrlicherer ihm scheint. Er träumt ewige Liebe. Aberder Tod enthüllet dereinst sein Innerstes, erzerbricht den Spiegel, und dahin ist die Liebe!
ig. ,,DaS ist eine harte Rede! Wer kann-2ol).vi,6o. ,,sw hören?" sagten einst einige Seiner Jüngerzu unserm Heilande; und zu den Aposteln sprachEr einst: ,,Dieses Wort fassen nicht alle, son-
Matth. ^ ^ ^ —
XVIUI, II. ,,dern nur die denen cs gegeben lst. BeydeSward bcy andern Anlässen gesagt, aber beydespaßt auch hier.
19 . AlS der Sohn GotteS ,,einen Meister inJoh.ur.io.,,Israel" über die Nothwcndigkeit der Wieder)gebürt belehrte, sagte Er zu ihm: „WaS vom„Fleisch geboren ward, das ist Fleisch, und2»h. ru, 6 . „waS vom Geist geboren ward, daS ist Geisti"Nach dem Sprachgebrauch«: der heiligen Schrift,wird oft alles was der durch die Sünde ver-