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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
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Don der Liebe.

auf ihm ruhet kein Segen; und woher soll aufihn die Erhörung kommen ?

6. Gott ließ Sich dem Menschengeschlechtsnicht unbczeugt. Ihn verkündiget, die äussereNatur, Ihn die Natur des Menschen selbst,Ihn die Stimme des Gewissens.

7. Wenige folgten ihr, wenige entsprachender inneren Anregung des Heiligen Geistes.Die grosse Zahl wolte weder entsagen ihren Lü-sten, noch sich demütigen vor dem grossen Un-sichtbaren.

g. Doch war das Streben nach dem Hö-heren nicht in ihnen vertilgt.

9. Sie verehrten falsche Götter, Höftenvom Unding Dinge die sie selbst sich nicht gebenkonnten. Diesen Göttern liehen sie ihre Leiden-schaften, deren Befriedigung sie daher mit demGötzendienste zu vereinigen wußten; deren Aus-brüche sie nur in sofern durch Gesetze zu däm-men suchten, als ohne Gesetze kein Genuß desLebens gesichert bleibt, unter Geschöpfen derenjedes sich selbst zum Mittelpunkte seines Stre-bens macht, und wofern sein Stolz sich auf