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Beyträge zur Geschichte und Kenntniß meteorischer Stein- und Metall-Massen, und der Erscheinungen, welche deren Niederfallen zu begleiten pflegen
Entstehung
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den Resultaten der, leider in dieser Beziehung nicht hinlänglich befriedigenden, Analysen geschlossen werden kannzwischen dem Gehalte der verschiedenen Meteor-Steine an Eisen in diesem mehr oder weniger oxydixten Zustande (alsOxyd oder Oxydul wenn es ja bey diesen rätselhaften Fossilien keine anderen Mischungsverhältnisse zwischen Eisenund Oxygen so wie zwischen Eisen und Schwefel geben sollte als man bey den ähnlichen Dcrbinduygen interrestrischen Fossilien als Norm annehmen zu dürfen sich berechtigt glaubt), und jenem in ausgesprochen regulinischem zubestehen scheint, indem ersterer -- offenbar oder verlarvt in dem Maße vvrwaltet, als letzterer wenigstens of-fenbar in einem geringer» vorhanden ist (l).

Noch kommen bey Betrachtung der Steinmasse der Meteor-Steine im Allgemeinen zwey eben so auffallende alsmerkwürdige Beschaffenheiten zu erwähnen, die, wenn sie gleich nicht zu ihrer Wesenheit gehören, und sich geradenicht bey allen Steinen finden, doch sehr häufig erscheinen, und als bedeutende Zustandsveranderungen der Steinmasse,wo nicht als heterogene Gemengtheile, anzusehen kommen, und deren höchst räthselhafte Entstehung und Bildung ei-nerseits mit mancher der gangbaren Theorien über die Herkunft und die ursprüngliche Entstehung und Bildung der Mas-sen selbst, sehr im Widerspruche stehen, andererseits in der Folgezeit, wenn sie bey vervielfältigten Beobachtungen undweitern Untersuchungen einst befriedigend sollten erklärt werden können, manche Aufklärung in letzterer Beziehung erwar-ten lassen dürften.

Die eine dieser Znstandsveränderungen der Steinmasse ist das Vorkommen derselben als scharf begränzte Adernoder Gänge von verschiedener Mächtigkeit und Dicke; die andere bezeichnet das verschiedene Aussehen derselben auf schein-baren, zum Theil wirklichen Absonderungsstächen von verschiedener Ausdehnung, mitten im Innern der Steine.

Das erftere Vorkommen findet sich> wie ich mich nun überzeugt habe bey sehr vielen, und höchst wahr-

(i) Der Total-Gehalt an Eisen in allen Zuständen und Verbindungen, i» welchen dasselbe vorzukommen pflegt (rein metallisch,und zwar srey, oryktognostisch ausgesprochen, oder als solches vielleicht auch verlarvt; mehr oder weniger mit Schwefel ver-erzt als Eisen- oder Magneckics, und mehr oder weniger mit Oxygen verbunden, als Oxyd oder Oxydul, und als solcheswieder mechanisch eingemengt oder chemisch gebunden), zusammen genommen, und alles auf Oxyd reducirt, wie es durch dieAnalyse der Steinmaffe ohne mechanische Absonderung gewonnen wird, weicht bey allen bisher bekannten, dem Ansehen Nachauch noch so verschiedenartigen Meteor-Steinen nicht sehr ab, schwankt gewöhnlich nur zwischen 3 o und 40, und steigt nurin höchst seltenen Fällen bis gegen 5 c> Percent von der gesummten Steinmaffe. Davon beträgt das regulinische, sinnlich wahr-nehmbare, wenn es nicht, was jedoch sehr selten der Fall ist (wie bey den Steinen von Chassigny, Stannern, AlaiS?), ganzfehlt: von » bis 19 Percent- wahrscheinlich wohl noch etwas mehr: das geschwefelte, wenn es nicht, was jedoch nochseltener der Fall ist (wie bey jenen von Chassigny, Alais??), ganz fehlt: von , bis etwa 12 oder » 5 ; und das oxydirteendlich wovon jedoch in keinem Falle mehr als einige wenige Pcrcente mechanisch eingemengt seyn dürften das Ganzeoder den Rest jenes Total-Gehaltes. Jene Steine, welche dem Ansehen und dem specifischen Gewichte nach am reichhaltig-sten an mechanisch cingemengtem, zumahl gediegenem Eisen sind, enthalten im Ganzen eben nicht bedeutend mehr als jene,wo sich wenig oder selbst gar nichts oryktognostisch und physisch Nachweisen läßt. So steht von ersteren, deren specifisches Ge-wicht 3 ,7 ist (den Steinen von Eichstädt, Timochin, Charsonville), der Total-Gehalt an erhaltenem Oxyd beyläufigzwischen 3 b und 43 , bey letzteren, deren specifisches Gewicht zwischen 1,9 und 3,3 ist (den Steinen von Alais, Stannern,Benares, Eggenfeld, Parma rc.), zwischen 3 o und 40 Percent. (Merkwürdig ist, daß das specifische Gewicht der Steinevon Chassigny, bey welchen sich doch keine Spur von mechanisch eingemengtem Eisen oder> außer jenen sparsamen, schwar-zen Atomen von einem andern Metalle findet, und deren Eisengehalt, nach Vauquelin's Ausweis, selbst nur 3 » Per-cent an Oxyd beträgt, beynahe das Mittelgewicht der Meteor-Steine überhaupt übersteigt, indem dasselbe nach eigener Wie-gung 3,55 betragt.) Bey jenen an Gediegsneisen besonders reichen Steinen endlich, und nahmentiich bey jenen von Eich-städt, verhält sich der Gehalt an Eisenoxyd zu dem an Gediegeneisen, nach Klaproth's Angabe (die aber nicht befriedigendist, indem er das gediegene Metall mit dem Magnete auszog, daher vieles, waS in den erdigen Theilchen verhüllt war, mitin die Auflösung von diesen brachte, und durch die Operation als Oxyd erhielt), wie ib, 5 o : 19, und bey jenen von Timo-chin (bey gleichem Verfahren) wie 25 : >7,6», oder nach N. A. Scherer, wie 17,50 : »7,75. (Von den Steinen vonCharsonville gibt Vauquelin den Total-Gehalt an Eisen mit 25,9 regulinisch an, wie er ihn nach Calcül des durch dieOperation im Ganzen erhaltenen Oxydes herausbrachte). Bey den an Gediegeneisen besonders armen Steinen dagegen, undnahmentlich bey jenen von Benares, nach Howard, verhält sich der Gehalt an Eisenoxyd zu dem an ersterem, wie 34 : 2;bey jenen von Siena, nach Klaproth, wie 25 : 2 , 25 ; bey jenen von Maurkirchen, nach Im Hof, wie 40,24 : 2,33;und bey jenen von Eggenfeld, nach demselben, wie 32,54 : 1,8 (wobey freylich auch nach Klaproth's Methode verfahrenworden seyn mochte). Nach Stromeyer's ungleich genauer» und umsichtiger» Analysen ergab sich für die Steine von Erx-leben und Köstritz, die dem Ansehen nach (erstere mehr) zu den mittel reichhaltigen an Gediegeneisen gehören, und deren spe-cifisches Gewicht zwischen 3,6 und 3,5 steht, ein Verhältniß von 5,57 und 4,89 an Oxydul zu 24,4, und »7,48 an me-tallischem Eisen, »nt Inbegriff des Schwefeleisens.