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Höchst selten, und nur bey einigen Meteor-Steinen (nach meiner Überzeugung und deutlich nur Lei) jenenvon Chassi g ni) und Lissa) erscheint dieser Gcmengtheil in etwas größeren, eben so zerstreuten Massen von bcynahepechschwarzer Farbe, und ziemlich starkem, etwas fettigem Glanze, die wenig oder gar nicht auf den Magnet wirken.
Für Partikelchcn von Rinde-Substanz, wofür sie, wenigstens zum Tcheil, CHIadni anzusehen geneigt ist, kannman diese Körner, zumahl ersterer Art, nicht wohl erkennen, da sie nicht nur im ganzen Ansehen und durch ihre Re-tractibilität (vorzüglich bey Steinen, wo cö die Atome der Rinde gar nicht find, wie z. B. bey jenen vonStanncrn,wo sie doch gerade am häufigsten Vorkommen) sich davon unterscheiden, sondern auch die Art deö Vorkommens und derEinmengung aller — so sparsam und vereinzelt, und überhaupt so selten, — so mikroscopisch zart und isvlirt, garnicht in die Steinmasse übergehend (wie dieß doch bey der oberflächlichen Rinde im Contactc mit jener so auffallendStatt hat), und in einem gekörnten Zustande — mit jeder möglich denkbaren Art von Entstehung und Bildung vonRinde-Substanz mitten in der Steinmasse, nahmentlich aber mit jener durch Einknetung, im Widerspruche steht.Leichter könnte man diese Körner, wenigstens letztere, dunklere, glänzende, mit dem olivinartigen Gcmengtheile odermit der Substanz, die auch in Adern vorzukommen pflegt, und von welcher sogleich die Rede seyn wird, verwechseln,mit welchen diese aber auch (zumahl jene in den Steinen von Lissa) ziemlich gleicher Natur seyn möchten. Am häu-figsten und deutlichsten, und zwar größten Theils von bedeutender, dem freyen Auge wenigstens erkennbarer Größe,kommen derley Körner in der Masse der Steine von Chassigny vor. Diese scheinen aber eben so wenig o.rydirteSEisen als Rinde-Substanz zu seyn. Dem crsteren widerspricht nähmlich die pechschwarze Farbe, der starke, etwas fet-tige Glanz, das kristallinische Ansehen und die gänzliche Unwirksamkeit auf die Magnetnadel, ausgenommen in einzel-nen wenigen, mikroscopisch kleinen Splittern, in so ferne auch die ganze Steinmasse einige Wirksamkeit äußert; demletztem aber — nebst obigen Gründen in Betreff der Art des Vorkommens und der Einmengung — Farbe, Glanz,und die ganze Beschaffenheit, verglichen mit der oberflächlichen, ganz eigenen Rinde dieser Steine, die überdies;, ob-gleich schwach, doch merklich genug auf den Magnet wirkt.
Der ausgezeichnete Gehalt dieser Steine an Chrom, von 2 Percent, welches Metall hier, nach Vauguelin,rein und regulinisch Vorkommen soll, läßt mit allem Grunde vermuthen, daß es dieses Metall scy, welches hier auf sol-che Art erscheint, indeß dasselbe in den übrigen Meteor-Steinen, wo es bisher, fast durchgehendS zwar, aber nur alsSpur, oder in der sehr unbedeutenden Menge von H bis 1 Percent gefunden worden ist, wahrscheinlich auf gleiche Artcingestreut, aber, nach Strom eyer's Vermuthung, immer als Oxyd und in Verbindung mit Eisen, als wahresEhromeisen, vorkommt.
Daß jene Atome von oxydirtem Eisen am häufigsten und mikroscopisch zart, in Begleitung und inniger, wenngleich mechanischer Verbindung mit den eingemengten Gediegencisentheilchen, selbst bey deren mikroscopischen Erscheinenin den Maffentheilchen der erdigen Gemengtheile, im Gefolge letzterer, und wahrscheinlich in Gesellschaft von ähnlichenKies-Atomen, Vorkommen, dieselben gleichsam einhüllen, und sich erst bey Fletschung derselben als schwarzes, mehr oderweniger retractiles Pulver zu erkennen geben, und daß es vorzüglich diese Atome seyn möchten, von welchen die Rost-flecke in der Steinmasse vorzugsweise herrühren — ist bereits bey Beschreibung des Gediegeneisens bemerkt worden, unddaß dieselben einen wesentlichen Einfluß auf den Cohäfions - Zustand, den Magnetismus, auf das specifische Gewicht,und mittelbar wenigstens, auf das äußere Ansehen der Steinmasse im Ganzen haben müssen, ergibt sich aus ihrerNatur und dem hierüber Dorgebrachten (1).
Höchst merkwürdig aber ist wohl das Wechselverhältniß, welches — in so weit aus dem äußern Ansehen und
— und zwar bey anscheinend nur wenig Gediegeneisen und Kies führenden Steinen <— von Eisen, und dies; nur im Mini-mum oxydirt, dagegen ein bedeutenderer Antheil an regulinischen ausgewiesen wird, als nach jenem Anscheine erwartet wer-den sollte, wovon demnach der Ueberschuß in den erdigen Gemengtheilen verlarvt enthalten seyn müßte) einige Bestätigungfinden möchte. Daß Silicium jene Verbindung wenigstens vermitteln müßte, dürfte wohl eben so gut hier, als bey denvon Daniel! und Berzelius gefundenen ähnlichen Verbindungen von Kieselerde mit metallischem Eisen, und von Lau-gier im sibirischen, voraus zu setzen seyn, worauf vielleicht schon der besondere Zustand, in welchem alle obige Analytiker dieKieselerde in den Meteor-Steinen überhaupt gefunden haben, hindeutet.
(i) Das quantitative Verhältniß dieses oxydirten Eisens im freyen Zustande, als wahrer Gemengtheil, kann übrigens — dem An-sehen nach — im Allgemeinen nur sehr gering, und, zumahl bey Steinen, von welchen ein bedeutender Gehalt an Eisen imGanzen, chemisch ausgewiesen, aber wenig, oder vollends gar keiner als regulinisch oder geschwefelt, oryktognostisch ausge-sprochen ist, im Verhältmß zum chemisch gebundenen oder verlarvten, — nur höchst unbedeutend seyn.
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