Stadtchronik. 473
enden. Da die pinxsten quamen, do hub die pesülentz mit den u. Mai 26.
luden widder an; unde starp vil mehir wan vormalfs. Unde starp
bifs unfser lieben frauwen tag lichtmesfse. 1505 Febr. 2
Bie dissen getzyden hisch lantgrave Wilhelm durch all synf urstenthum eyne gemeyne lantsture ')• Darmidde wulde he lofsinDarmstad, das dan der phaltzgrave 2 ) von siner tochter 8 ) weginynnehatte*). Da musten die von Franckenberg [4]oo») güldengeben. Defs worden die tzwene fursten uneynfs, unde lantgraveWilhelm wart defs phaltzgraven fvgent. Unde tzoch 6 ) ufs mit grosfser [.504].gewalt, unde gewan eme ane stedde unde slosfse. Unde verbrante«lench dorff den Ryn unde b ) Necker uff bifs na bie Heydelberg. Auchtz °ch der lantgrave") uwer Ryn uff das Gauw, da thet er vil meeSchadens 7). In sulcher grosfsen phede musten die von Francken-Jerg in dem here an dem Ryne") haltin 111 man von pinxsten an Mai u. 26.bifs zu sent Gallen tag-; das kostedc dy staid mee wan 15 hundert Okt. u. 16.gülden.
Alis man schreib nach Christi geburt 1505 jare 9 ), da herhub 's°S-Slc b das sterben zu Erfford an der pesülentz. Do tzogin die•nagistriio) u f s> unde eyn ickelicher, bohynne he konde 11 )- Defsw oren under den Franckenbergschen soenen fier magistn. Derworen dry lipliche geprudere i 2 ), d[ie] hifsin meister Peter »), meisterJoh[ an U) j meistelrDeynhardi 5 ), genant die Emrich[e<6). De]r c ) fierdehlf s meister Ludewig Stippin«). Dusfser selbe brachte»») auchtzwene andere magistri mit sich geyn Franckenberg' 9 ); der eyne» 0 )
, a ) Ss. CCC, davor aber (ziemlich sicher) eine Rasur, vermutlich von
fremder Hand (Fälschung); S, St u. andere Hss. '400'. b ) Es. unde | unde.
> Us. beschädigt (Loch). Ergänzungen nach Hs. S.
1. 7 ') Vgl Rwpersberg, Die hess. Landsteuer 5. ») Kurf Philipp
Elisabeth, Witwe Lgr. Wilhelms III; s. oben S. 471. *) Vgl Bommel 3,
*fu 166 u. Anmn S. 89 u. 113. ") 1504 Mai 27. ') Am M.
> Vgl. Lehr. 316 f. 8 ) Im Aug. u. Sept. lag der Lgr. vor Caub. ) ImSommer. ^o ) Und Studenten. ") Vgl. Eobanus Hessus I rancobergiusverecessu studentum ex Erphordia tempore pestilenciae, Carmen heroicum(Jbrtunf°t>); Krause, Eobanus 1, 19 u. 28 ff. ") Vielleicht Söhne ww Johannesj^merich 'senior', dem Verfasser des Stadtrechts j s. unten S. 477. ) I etrus^merici, 2485 WS. zu Erfurt imm.: Akten 1, 410 Z. 27. Vgl. über ihn obenö. mfAnm. 15. ") Johannes Emerici, 1491 SS. zu Erfurt imm.: Akten 1, 437f- 4. 1513 _d,. j ur y x üher ihn Erphurdianus Variloquus hg. v. Thiele loif- Anm. 1; 302 m. Anm. 3; Lauze 1,139; Stölzel, Entwicklung d. gelehrt. Hichter-tnums 1, 430 Anm. 13. Hofgerichtsbeisitzer 1525 Sept. 23: Marl. Archiv, Diener-
au 1516 l 33 Bl - 101. 1S ) Dcinhardus Emerici, 1500 WS. zu Erfurt imm:
Aicten 2, 217 Z. 22. Um 1518 Schöffe zu Frankenberg; s. Stölzel a. a. u.
) a. d. vor. Anmn. ") Wohl Sohn von Cristian Styppin, der 1498 u. ltw
Bürgermeister war: Gescho/srcgister; vgl. Hörig 36 (1513). Ludwigs Zugehörig-keitzur Familie Stippen (später Stipp) bezeugt nur Gerat.; bei Eoban u. sonsth flst er Ghristiani 1501 SS. zu Erfurt imm.: Akten 2, 219 Z. 31 (LudewicusW ns * wnä J c Fr.; mit ihm Joannes Hüen de Fr.). 1505 Magister. Lehrer Eobans.■"ach Aussage des Euricius Cordus später evangelischer Prediger zu Frankenberg.rgt. Lauze 1, 431; Krause, Eobanus 1, 20; 26 m. Anm. 3; 29; Krause Uessen-f»d 6, 3. ii) i n der von ihm geführten Scholaren-Gesellschaft, deren Fahrt
««• mitbeteiligte Eoban a. a. 0. schildert. «•) Die Enteriche gehörten hier-
nach u. nach dem Schweigen Eobans nicht zu dieser Gesellschaft. iJ^HSy
riatz; 1497 WS. zu Erfurt imm.: Akten 2, 202 Z. 16. 1504 Magister. Vgl. überl,ln Krause, Eobanus 1, 26 f; Armbrust, Gesch. v. Melsungcn 290; Akten 2, o!4.