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Versandung des heyligen Richs tag zu Wormfs jm jar. M. cccc.xcv. durch unseren allergenedigisten herrn Maximilian, römischerkiinig, Die Churfürsten uii gemein versamlung des heyligen Rychesgeordnet, gesetzt und beschlossen seint. Die Schrift ist ein Abdruclcder im Titel genannten Beichsgesetze. G. benutzt sie, indem er 310fein paar Auszüge aas dem 'Gemeinen Frieden' und der '■Ordnung desgemeinen Pfennigs' 1 bringt und 313 den 7. August als Abschlufstagder Versammlung nennt.
III. Handschriften und Drucke.
A. Original-Handschriften.
1. Landes ehronilc. G = Handschrift der Landesbibliothelczu Gassei 1 ), Mss. Hass. 4" 115, Papier, 339 alte Plätter, alle be-schrieben, um 1500. Nach Zählung des 18. Jahrh.: ungezähltes Platt,jetzt II, und 1—6; Bl. 7; Bl. 9 und 12; Bl. 10 und 11; Bl. 8 und13—15; Bl. 16—41. 43—76. 78—99. 101—2231. 22311—243; Bl. 244—283; Bl. 284—311; Bl. 312—335. 337. 336. 338—340. PinigePlätter sind falsch eingebunden. Die Zahlen 42. 77. 100 sind über-sprungen" 1 ), 223 ist doppelt gesetzt. Zu PI. 108', 126", 137 ist jeein Zettel {schmaler, der Länge nach beschriebener Streifen) einge-klemmt. Der Hand der Hs. ist neu beschnitten und zuweilen aus-gebessert. — Alter gepreßter Lederband mit zwei Messingschliefsen,wovon eine Spange fehlt; Hüclcen neu.
Gerstenbergs LandesehroniJc von Thüringen und Hessen, eigen-händig. Mit roten Initialen für die Abschnitte, roter Markierungvon Satzanfängen, Botunterstreichung für Citate, Verse und anderes.Pildvorschriften und anderes (vgl. S. 287) von G. rot geschrieben. —Zahlreiche Lüchen. Es fehlen die ersten Plätter, mindestens drei (s.unten S. 1 — 6), drei (?) Plätter zwischen 6 und 7 (s. S- 12 — 16),zwei (?) zivischen 7 und 9 (s. S. 17—19), drei (?) zwischen 12 und 10(s. S. 20—22), drei (?) zwischen 11 und 8 (s. S. 23—26), vier (?)zwischen 15 und 16 (s. S. 28—31), drei (?) zwischen 41 und 43 (s.S. 47—49). Ausgeschnitten ist ein Platt zivischen 243 und 244 (s.S. 335) und eins zivischen 283 und 284 (s. S. 229). Von diesem istnoch der innere Bandstreifen übrig, auf den eine Hand des 16. Jahrh.geschrieben hat: Dils p!at hat schwerlich ein from man ausgeschnittenn.Dann fehlen noch zwei (?) Platter zwischen 311 und 312 (s. S-264—266). Aufserdem sind einzelne Stellen beim Pinbinden oderdurch sonstigen Papierverlust sowie durch Tilgung (vgl. S. 244 f) be-schädigt. Der Zettel waren es jedenfalls früher mehr 7 '). — Auf PI-340', wo G. mit 1515 schliefst, stehen von derselben Hand, die obigePemerkung machte, noch zwei zeitgenössische Einträge zu 1524 und
») Vgl. Frh. Schenk zu Schiveinsberg Quartalbll. f. d. Gr. Hessen 1884,35- Pistor'ZHG. 27, 14 f. 2 ) Unten S. 104 Z. 18 am Band lies '101'; S-
178 Z. 27 ergänze 'Bl. 190"; S. 322 Z 1 lies '221''. ") Vgl. oben S. 9*.