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Die Chroniken des Wigand Gerstenberg von Frankenberg
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Landeschronik. Vorrede.

vorgeschrieben ist. Sonderlichen ist dis buch ausgezogen aus dencronicken und schrifften hiernach genant: aus der cronicken desehrwürdigen Bede 1 ), aus Josepho 2 ), aus Valerio Maximo 3 ), aus Justinoüber Trogum Pompeium 2 ), aus dem Spiegel der historien Vincentii,aus den geschichten der Römer, aus der historien genant Scolastica 2 ),aus der Franckreichischen historien 2 ), aus der cronicken Longo-bardorum, aus der cronicken Rufi Festi a ) 3 ), aus der cronicken Ditc-richs Engelhausen, aus der cronicken Lambert! Leodicensis b ), ausder cronicken meistcr") Jordans, aus der cronicken Martini, aus dercronicken Hermanni Januensis, aus der cronicken der Schwaben,aus der cronicken von Mentz, aus der cronicken von Strafsburg,aus der cronicken von Hirsfeld, aus der cronicken von Limpurg,aus der cronicken genant Fasciculus, aus der cronicken der Dunnger,aus der cronicken Johan Riddesels, aus der cronicken der Hessenund aus andern bewerten schrifften, historien und legenden. Darzu'st hierinnen, was sich begangen und verlauffen hat von den land-grafen sider a ) der zeit der vorgenanten cronicken 4 ). Und darin istnichts e ) unrecht ingesetzt noch unrecht abgebrochen noch die mei-nunge verwandelt 5 ), sondern, als die materien und dinge verhandeltRe yn, rechtlichen und in der warheit uffgeschrieben und uff diekortzte mafs verzelet. Auch ob die jarzahl oder die daten f ) beyden geschichten in diesem buche etwan mit etzlichen cronicken oderschrifften nicht eben obercintragen*), oder ob einer lenger, kortzer°der anders saget"), dan der ander, darum sol niemand in seiner«sten bewegunge diese schlifft in Verachtung verschmehen, so daise r dieselbige von stund corrigiren oder verendern wolte 1 ) sonderner sol erst die alten vorgenanten cronicken, da das buch aus ge-nommen ist, grundlichen überlesen «), so sol er befinden, dafs einer'enger oder kortzer die daten k ) beschreibet'), dan der ander ).A uch sol er gedencken, dafs derselben Ursachen halben der l<asci-enlus selten uff gewisse daten k ) gesetzt ist. Nicht zu verstehende,d ^s dis gelesc keiner emenden belaufe^), sondern wer ein gutererfarn«) chronographus und ein warhaffter historiographus ist, derse y gebeten durch gott, dafs er dis buch wolle corrigiren, emendirenund bessern in der warheit 8 ).

Anzufangen nun diese gegenwertige materien, sol man wissendafs diese zwey lande beyde, Doringen und Hessen, sind von erst jkö nig Alexanders des grofsen gewest. Darnach und zum ändern-de waren sie der edlen Römer. Zum drittenmale ward es einKönigreich, das stund bey 130 jaren. Zum viertenmale wurdendiese lande Franckreichs, das stund bey 210 jaren. Zum iunttten-

a ) A Sexti. b) fehlt A\ L Leodices, U Leotices ■=) AL 'm', V

Ulster. d) L sint . e) L nicht. ') A jare iUihaten. «J *

" b «einträfl'en. h) A sagte. I) i wolle. k) iJ7thaten. 'M

treibet. m) £ andere. ■') A gut erfarner, U guter. <>) A vors erste.

v . ') Nur durch Vermittelung LampcrU. ') Nur durch VcrmitteU,^ des

rtneentius. 3] Nur durch Vermittdung Bolemncks. ) U. n. vv»

%° diese Quellen aufhören. ■) Vgl. Hol, 1' Z 14-12 ^ u. ) >9-

Ro1 - 2 Z. 28f ■>) Vgl Hol 2 Z. 29f. ') Vgl. Hol. 2 Z. 31/.

ss».