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Die Chroniken des Wigand Gerstenberg von Frankenberg
Entstehung
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ist, vermehrt und verstärkt 1 ). Verse 'werden, mit Ausnahme ganzkurzer Reimpaare in besondere Zeilen herausgestellt, die Initialen fettgedruckt, die Bildvorschriften eingeklammert'*).

Für die Stücke der Landeschronik und der Stadtchronik, diein den Originalen G und F fehlen, treten andere Vorlagen zumErsatz ein.

1. Landeschronik. Eine stattliche Ergänzung wird S. 1—6.12—16. 17—19. 20—22. 23—26. 28—31. 47—49. 50 Z. 9 gewonnenaus den Texten der Klasse A, namentlich ALU. Bestätigung undBeihülfe gewähren die ausgeschriebenen deutschen Quellen und dieWiederholungen G.'s an späteren Stellen der Landeschronik, in derStadtchronik', im Stadtrecht und in der Regententafel. Man könnteso daran denken, das Ganze in eine Schreibung zu bringen, die derG.'s ungefähr entsprechen ivürde. Aber ich habe den mühevollen Ver-such hierzu für die Ausgabe doch wieder aufgegeben, weil G. selbstviele Worte, auch abwechselnd, verschieden schreibt 3 ). Ich gehe inder Sehreibung mir etwa auf den Archetypus von AL U zurück. VonVarianten verzeichne ich allein die erheblichen; wo AL zusammen-stimmt, lasse ich U meist unberücksichtigt. — Aus den Texten derKlasse B wird die Ergänzung S. 264—260 gewonnen, wobei auchein paar deutsche Quellenstellen bestätigend mitsprechen*). Benutzthabe ich namentlich DKLC, aber hier, 'in engerem Rahmen, den Ver-such gemacht, die eigene Schreibung G.'s einigermaßen wiederherzu-stellen. — Lücken bleiben so nur S. 229 und S. 335. Und auch hiertäfst sich wenigstens der Sachinhalt der ausgefallenen 2 Blätter zumTeil feststellen; s. 229 Anm. b u. 8 ff u. dazu oben 69* Anm. 4; 334Anm, 4; 335 Anm. 2.

2. Stadtchronik. Ergänzungen bieten für S. 425—427 und447—448 ivie für kleine Stellen 410. 412. 413. 415. 416. 470. 472. 473.474 die Texte beider AbschriftenMassen, die durch S, H und St sowieJ am besten vertreten sind 5 ). Sie werden unterstützt durch die hierausgeschriebenen Stellen der Landeschronik und durch das Registerftr Stadtchronik. Ich habe auch hier die Schreibung G.'s wieder-herzustellen versucht. — Eine kleine Lücke bleibt an einer aus zweifel-haftem Grund getilgten Stelle S. 464 unten.

„ ') 130 Z. 3 streiche das zweite Komma, 223 Z. 35 das Komma; 877 Z.

«6 U. 442 Z. 19 setze ein Komma nach getzamv(e). ») 93 Z. 28 streiche aas

'yammerseicJicn. — 84 Z. 26 f u. 88 Z 27 f lies Anm '&'. — Am Band ergänze65 Z. l „. M- > 89r 7G z 4 <f954]>, 318 Z. 11 '[Juli 3f. ' 1 ) Kr hat wech-

selnde Normalformen wie kunnig und komiig und daneben noch Ausnahmeformen>ne kunnigk. Nebenher erfolqt eine allmähliche Entwicklung von älteren zu jüngerenformen. *) Dafs man unser Stück früher nicht als Eigentum G.'s erkannte,

hat v ie i Verwirrung geschaffen. Vgl. Pistor 83 ff. Loch hatte A. Wyfs bereits"Uf das nichtige hingcivicsen; 8. Bt. Literaturzeitung 8 (1887) Sp. 1338. ) Aus

u seien einige beachtenswerte Lesarten hier nachgetragen: zu 425 Anm. e alis manschreib; Anm. d Barben; Anm. f ieglich; 426 Anm. b Nach Christi geburt; &*!(An, n. a heute bey tage- Anm. b ehrlicher; Anm. k aller groste; Anm. n dem; 4A'Anm. c da man zahlte; Anm. d reyfsner; Anm. f von; Anm. g namen ein wenig,Anm - k 4 . niederlage.