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Die Chroniken des Wigand Gerstenberg von Frankenberg
Entstehung
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Weitere Exemplare der Klasse B beruhen auf einer Abschriftvon 1724. Sie reicht bis Ende 1505 mit den Worten nach demsterben wieder; s. unten S. 474 Z. 5. Dazu die Bemerkung: hierwar es abgeriessen in der alten chronik 1 ) und zum lefsen verderbet.

Vorangeht eineWiämung: Dem ehrwürdigen.....JohannSchwalmen,

chorkanonig (Hss. chorkönig) des hohen thurastiffts zu Strassburg

und propst zu Neuenwciler,.....hat Wolff Dieterich, bürger und

gerichtsschrciber zu Frankenberg, diei'se chronica zu einem glück-seligen neuen jähr geschencket, seiner dabey zu gcdcnckcn 2 ).

Hierher gehören: Darmstadt, Ilofbibl., Nr. 555*), 4°, 18. Jahrh.Von zwei Händen (S. 1—134 u. 135—141). — Gicfsen, Universitäts-bibl., Nr. 235, 4°, Sammeliis., Bl. 26 ff, 18. Jahrh. Vgl. Adriana. a. 0. 77. — Daselbst Nr. 475, 4°, 18. Jahrh. Vgl. Adrian 149.Mit Randvermerken und Fortsetzung bis 1525 aus anderer Hs. —Marburg, Staatsarchiv, II 65, 4°, Sammelhs., AM. II, 18. Jahrh.Mit liandvermerken und Fortsetzung bis 1525 aus anderer Hs. —-Daselbst, H 69, Folio, S. 685 ff eines ehemaligen Sammelbandes, 18.Jahrh. Nur bis 1463; S. 755 ff leer.

lieber zwei Hss. weifs ich nichts näheres: Weimar, Grhzl. Bibl.,'16. Jahrh.'. Bei Walther Nr. 90, 4. — Hamburg, Staätbibl., Nr. 315.Bei Walther Nr. 90, 5. Vgl. Senckenberg, Selecta juris 3, VorredeS. 53.

4. Stadtrecht. S, Stück II — Hs. in Cassel, Landesbibl.,Mss. Hass. 4 n 118, Sammelhs. Scheffer (vgl. Stadtehronih, Klasse Ä),Bl. 158 ff, um 1580. Von derselben Hand wie Stück I. Beste Ab-schrift und einziger vollständiger Text. Die Lücke in F vor Bl. 45(Textstück G.'s) wird hier Bl. 161' — 163' ausgefüllt, was für die Fest-stellung der Quellen G.'s in der Stadtchronik wichtig ist; vgl. obenS. 86* (Nr. 38).

D. Textgestaltung der Ausgabe.

Die vorliegende Ausgabe der Chroniken G.'s kann zum atter-grölsten Teil aus den Original-Handschriften schöpfen. Deren Texttvird buchstabentreu wiedergegeben 4 ). Doch werden arabische Ziffernangewandt, u und v wird unterschieden^), ij mit y vereinigt 6 ), Uuund Zz vereinfacht 1 ). Die Buchstaben t und c sind oft nicht sicherunterscheidbar. Die Verwendung grofser Anfangsbuchstaben ivirdselbständig geregelt, Wortverbindung und Worttrennung modernisiert*)*die Interpunktion frei behandelt und, wie es Pflicht der Erläuterung

') Nicht etwa in F, wo vielmehr sterben widder geyn abgerissen ist unddas letzte Wort Krfford noch steht. 5 ) Vgl. die Worte G.'s in der Slchr. S-

467 oben. *> Bei Walther Nr. 89, 3 irrig als Landeschronik. *) Druck-

berichtigung: 170 Z. 13 unde, 172 Z. 27 Elyzabeth, 227 Z. 21 bisschoff, 270 *>■27 worffin, 332 Z. 1 frauwe, 3te Z. 21 mefslich. — 250 Z. 15 wollte ich aus-drücken, dafs die Hs. vom hat. ») Für beides kommt auch ü vor. *) W «*doch nicht halle geschehen sollen: ij eignet namentlich dem Worte tzijt; vgl. &"■r ) Anlautendes ff bedeutet F. 8 ) Also z. B. nicht dar nach und alfsman; nicWzusagen für zu sagen und umgekehrt. — 177 Z. 33 ist wohl erkreig zu lesen.