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Die Chroniken des Wigand Gerstenberg von Frankenberg
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Bl. 18' — 19 erste Fortsetzung, von gleicher Form und Ver-zierungsart, in unschöner Nachahmimg. Endet vor den LandgrafenMoritz zu Cassel [geb. 1572] und Ludwig V zu Barmstadt [geb.1577].

Bl. 19' — 20 zweite Fortsetzung, aber nur der Stammreihe,ohne Textzusätze und ohne Malerei. Endet mit den Landgrafen Carlzu Cassel [geb. 1654] und Ludwig VII zu Barmstadt [geb. 1658].

Bl. 3—4. Lateinisches Widmungsgedicht, eigenhändig von Pro-fessor Conrad Bachmann, 1634 März 17 [a. St.] Giefsen, an Land-graf Georg II zu Barmstadt: bringt ihm zum Geburtstag das cxi-guum munusculum der nachfolgenden tabellae dar*).

Bl. 22 u. 23 gedruckte hessische Genealogie von 1584.

Bl. 1 u. 23' ebensolche Genealogie von 1610.

3. Stadtchronik und Stadtrecht. F — Handschrift derLandesbibliothek zu Cassel 2 ), Mss. Hass. 4° 26, Papier, 68 alleBlätter, davon 60 beschrieben, um 1500. Nach neuer Zählung: Bl.1. 2. 37—40. 3—17; Bl. 18; Bl. 19-25; Bl. 26—36. 41—42. 43—44;Bl. 45 — 60. Bis Bl. 40 dasselbe Wasserzeichen wie in G, ebensoBl. 43—47; drei andere Wasserzeichen Bl. 41—42, Bl. 48 — 60, Bl.61 — 68 (leer). Die Schrift meistens in zwei Spalten (a und. b). KoteInitialen und Milanwendung roter Schrift.

Stück I = Bl. 1—2. 37—40. 3—36. Gerstenbergs Stadt-chronik von Frankenberg mit verschiedenen Zutaten.

Bl. 1 von fremder Hand, etwa um 1520, in.- grofsen Zierbuch-staben: Hec chronica Francobergcnsia edita sunt a vcnerabili viro,domino Guigando Gerstenberg dicto Vietoris, incliti prineipis acdomini, domini Guilhelmi lantgravii, sacellano et huius civitatis filio.— Barunter, später: Pro civitate Francobergensi.

Bl. 2' Gerstenbergs Orden des Neuen Testaments, eigenhändig.

Bl. 37a — 40a Gerstenbergs Register zur 'nachgeschriebenen'Stadtchronik, eigenhändig.

Bl. 3a~17'b, Bl. 19a—25'b, Bl. 26a—36b Gerstenbergs Stadt-chronik, eigenhändig. Schrift im allgemeinen gröber als in derLehr. Initialen, Bildauweisungen und anderes in gleicher Art wiedort. Bazu Bl. 18 von fremder Hand, etwa um 1580: Anfang einesErsatzes für den jetzt hier fehlenden Originaltext (vgl. unten S. 426Anm. a) 3 ). Ursprünglich 35 Blätter, die von G. eigenhändig als'1 — 35' gezählt waren. Bavon fehlen zwei: eins zwischen 17 und 19jetziger Zählung (s. S. 425 — 427), an dessen Stelle jetzt das fremdeBlatt steht, und eins zwischen 25 und 26 (s. S. 447—448)*). Zahl-reiche beschädigte Stellen, besonders Bl. 12. 13. 14. 35. 36. — AufBl. 36b, wo G. mit 1505[—1506] schliefst, stehen von fremder Hand

') Balthasar Schupp meint also unsere Hs., wenn er 1645 von der Gene-alogie (nicht Genealogien) schreibt, welche unser Poet Bachmanmis J. F. G. soll inUnterthänigkeit verehrt haben; s. AUG. NF. 5 (1907), 319; vgl. Diehl das. 277.••') Vgl. Piator ZHG. 27, 10—14. »j Als Bl. 18 eingefügt wurde, war viel-

leicht ein vollständiger Ersatz für das damals noch vorhandene Originalblatt nichtbeabsichtigt. *) Bl. '1—15' jetzt 3—17. Bl. l 16' fehlt; dafür das fremde

Bl. 18. Bl. '17—24' jetzt 19—25. Bl. '24' fehlt. Bl. '25-35' jetit 26—36.