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Die Chroniken des Wigand Gerstenberg von Frankenberg
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35. Hainaer Nachrichten. Aus Aufzeichnungen zu Heyne.Teilweise sonst unbekannt. Vgl. Bistor ZHG. 27, 109 ff.

Verwandt: Urkunde der Aebte Bruno v. Altenberg und Wide-kind v. Bredelar 1244 Juni 4 Haina, gedr. Anal. Ilass. 4, 356 ff.

Aufscr dem Leben Konrads v. Herleshcim x ) 'fand' sich imCistercienserklostcr Haina noch anderes 'beschrieben'. Citate werden da-für beigebracht 132. 161. 224. 230. 246; (Stchr.) 40!) = 132; 410 = 161.Dal's 132. 409. 410 auch Aulesburg neben Haina genannt tvird, hatoffenbar keine sachliche Bedeutung: das von Aulesburg nach Hainaverlegte Kloster behielt bis nach der Mitte des 13. Jahrhunderts denalten Namen neben dem neuen 2 ); die obige Urkunde von 1244 datiertAulesburg. Biese Urkunde, deren Aussteller bei einer Visitation desKlosters dessen frühere Schicksale seit 1150 bezeugten, liegt den beidenStellen 132 u. 161 zu Grunde'*). Boch sind einige weitere Nachrichtenhinzugetreten, namentlich die Zeitangaben 1188*) u. 1221. Die beidenStellen 224 u. 230 berichten von einem hessischen und einem ziegen-hainischen Kampf mit Westphelingin 1270 u. 1293 b ). An der fünftenStelle, 246, sind Aufzeichnungen zu Haina Nebenquelle für den Kampfbei Wetzlar 1328 6 ). — Gründer und Förderer des Klosters waren dieGrafen v. Ziegenhain. Von ihnen ist deshalb 132. 161. 230 die Rede.Und von ihnen handeln dann noch zwei spätere Stellen ohne Citat,290 u. 294, die ebenfalls aus Hainaer Quelle stammen können 1 ). Siebetreffen einen Kampf des letzten Grafen Johann 11 im Jahre 1431, aneiner von Haina nicht sehr fernen Stätte 8 ), sowie dessen Tod undHainaer Begräbnis im Jahre 1450 9 ).

36. Georgenberg er Nachrichten. Aus Quellen zum Gorgin-berge. Teilweise sonst unbekannt. Vgl. A. Heldmann ZHG. 33, 409.

Nur einmal in der Lehr., 235, beruft sich G. auf eine Auf-zeichnung im Gistcrcienserinnenkloster Georgenberg vor Frankenberg,für ein nur durch ihn bezeugtes Ereignis von 1297. In der Stchr.wiederholt er das Citat auffallender Weise nicht; s. 422f. Bagegcnsind unter den hier hervortretenden Urkunden auch einige Gcorgen-berger; s. 414 (1249). 425 (1312). 429 (1337). 443 (1392) ia ). Aus ihrerKenntnis trägt G. dann in der Lehr, nach, dal's das Kloster 1249gebaut worden sei; s. 215.

37. Frankenberger Nachrichten. Aus zumeist archivalischenQuellen zum Franckenberge. Grofscnteils sonst unbekannt.

In der Lehr, sagt G. dreimal, dafs man für das Erzählte dieUnterlagen in Frankenberg 'finde': 249 I eynen versigeltin brieff;249 II die worheid; 267 brieffe, alte schrifte u. die worheid. An-der 1. Stelle wird eine Urkunde von 1336 mitgeteilt, an der 2. u. 3-

') Vgl. oben 50* ff (Nr. 14). ») Vgl. Landau, Wüste Ortschaften »»

Hessen 228. s ) Vgl. 132 Anm. 7 ff; 161 Anm. 4 ff. *) Nämlich l 38

Jahre nach 1150 (132) und 'wohl 33 Jahre' vor 1221 (161). *) Vgl. 22*

Anm. lff; 230 Anm. 5. «) Vgl. 246 Anm. 12 f. ') Vgl. oben 80"

(Nr. 30). 8 j Vgl. 290 Anm. 8. ») Vgl. oben 79* Anm. 3 u. 7. '") Vgl

414 Anm. 2 ff; 425 Anm. 8 ff; 429 Anm. 6 f; 443 Anm. 10. — Vgl. auch 426m. Anm. Uff; 431 m. Anm. 2; 305 m. Anm. 17f; oben 3* m. Anm. 8.