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Konrad Peutingers Briefwechsel
Entstehung
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344
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344 Nr. 213. 1521 Mai 24.

auch zu fuß und zu roß kriecht aufnemen. Wer gut, das E. Ft.kuntschaft auf in machten, euch dest bas darnach haben zu richten;dan es wirt von vill und seltzamen anschlegen hie geredt, dieich zum teil anheim anzaigen will; ist not, das für und für gutefursöhung beschehe. Das jar wirt kain Romzug, wie ir auch ver-neinen. Gedenk, wir werden bald end machen.

Ich hab den Stephan Stöcklin 1 bisher bei mir behalten.Mich daneben euch, mein lieben herren, bevelhend. Es stet aller-lai in dem brief, das nit alles zu offnen ist etc.

Dat. auf donerstag nach Pfingsten anno 21.

Es ist auch auf der pan, das die churfursten zwischen kai. Mt.und dem Franzosen guetlich handien solten; 2 ist aber noch nitbeschlossen. P.

213.An Bürgermeister und Rat 1521 Mai 24.

von Augsburg. (Worms.}

Bericht vom Reichstag: Augsburger Münzfreiheit; die Herrenvon der Leiter und der Artikel 34 der Kammergerichtsordnung.

Augsburg, StA: Peutinger. Ursdir.Größtenteils gedruckt: RTA 2 Nr. 236 S. 934 ff.

Gunstigen lieben herren.....

Was ich bisher der freiheit halben die münz 3 gehandelt,haben ir an beiligendem brieve in ainem zedel zu verneinen;und dem ist also, und das ich denselben brieve, wie E. Ft. be-geren, geren mit mir gefertiget anheim zu bringen willens bin.Hat bisher guter und getreuer fleis nit erwunden, auch dengefertiget zu werden für und für vervolgt. Aber herr Niclas

1 Bote: als Überbringer der Beridite Peutingers vom 8. und 14. April inden Antworten des Rates vom 13. und 21. April erwähnt. In seinem Sdireibenvom 16. Mai hatte der Rat den Stadtschreiber angewiesen, Stöcklin bei sidizu behalten, bis er Zeit und Weg seiner Heimreise bestimmt mitteilen könne,worauf von Seiten der Stadt alles möglidie gesdiehen solle, um Peutingersbilligem Begehren nach einem ihm entgegen zu sendenden Geleit nadizukommen.

2 Vgl. RTA 2 Nr. 41.

3 Augsburg bewarb sidi um das Privileg, Gold- und Silbermünzen sdüagenzu dürfen, durch das jedoch der bisher von der Stadt gemeinsam mit demBischöfe und dem Grafen Eberhard von Königstein betriebenen Münze keinEintrag gesdiehen sollte: vgl. RTA 2 S. 935 Anm. 1 sowie den folgenden Brief.