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Konrad Peutingers Briefwechsel
Entstehung
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IX
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Einleitung. IX

die Veröffentlichung bestimmten Werke gedruckt werden sollten;letzteres gilt beispielsweise für die Briefe des Valentin Fernandez(Nr. 32 und 33), die für eine offenbar geplante Ausgabe der vondiesem verfaßten Genealogie der spanischen Könige, ferner für dieim Jahre 1505 mit Konrad Celtis gewechselten Schreiben (Nr. 34und 35), die ursprünglich für Peutingers „Romanae vetustatis frag-menta" bestimmt waren, endlich auch für die Nummern 75, 79und 85, die wohl den beabsichtigten Druck der „Epistola denomine Augusto" (Nr. 77) einleiten und schließen sollten; siestehen mit diesem in einem der reichhaltigsten PeutingerschenKollektaneenbände, der erst 1903 aus dem Nachlasse E. v. Oefelesin die Münchener Staatsbibliothek (jetzt Cod. Lat. Monac. 4029)kam und der auch eine der Abschriften des Schreibens an Car-vajal, ferner den eigenhändigen Entwurf zu dem umfangreichenbrieflichen Gutachten an Matteo Casella (Nr. 280) und endlich— gleichfalls eigenhändige — Kopien der Briefe an und vonBeatus Rhenanus vom Herbst 1536 (Nr. 292 f.) enthält.

So verdanken wir das weitaus meiste, was von PeutingersBriefwechsel mit Humanisten auf uns gekommen ist, der für-sorglichen Sammeltätigkeit einiger der Adressaten. Die Briefe anAventin sind z. B. dadurch erhalten geblieben, daß dieser sieneben anderen seiner „Germania illustrata" einverleibt hat, derenHandschrift sich heute in der Bibliothek des Salzburger Peters-stiftes befindet. Vor allem aber sind hier die drei umfassendenBriefsammlungen von Veit Bild, Nikolaus Ellenbog und MichaelHummelberg zu nennen, durch die allein nicht weniger als 69der in unserer Ausgabe gebotenen 303 Briefe, also nicht vielweniger als ein volles Viertel, vor dem Untergange bewahrtworden sind.

Veit Bild ausHöchstädt(daher „Acropolitanus"), Benediktinervon St. Ulrich in Augsburg, hat Abschriften der von ihm versandtenund der von anderen erhaltenen Briefe in seine „Conscriptiones",d. h. in eine Sammlung eigener Werke und Aufzeichnungen allerArt aufgenommen, die aus drei Quartbänden von 318, 271 und140 Blättern besteht und heute im bischöflichen Ordinariatsarchivin Augsburg (Signatur: 81 I, II, III) verwahrt wird. Seine eigenenBriefe hat Bild in den beiden ersten Bänden teils einzeln, teilsin Gruppen eigenhändig eingetragen, und zwar regelmäßig seit