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[Erl.] (1883) Erläuterungen zu den Concurrenz-Plänen zur Anlage eines parkartigen Friedhofes in Düsseldorf
Entstehung
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Je zwei Felder am Haupteingange, sowie an dem programm-mässig eingerichteten Nebeneingange, sowie mehrere Felder amentgegengesetzten Ende sind vorlaufig als Gartenanlage gedacht.Ms steht nichts im Wege, sie endgültig als Ziergarten liegen zulassen, sowie vorläufig noch mehr derartige Gartenflächen an-zulegen.

Die Wege sind sämmtlich mit grünen Rasenstreifen ein-gefasst, was erfahrungsmässig freundlicher und sauberer aus-sieht, als wenn die Gräber Unmittelbar auf der Wegekante be-ginnen. Die Hauptwege sind mit Baumreihen bepflanzt, welchemeistens auf dem genannten Basenstreifen ihren Platz finden.Auch der höchste Bücken der Terrassenanlage zeigt als wirk-samen Hintergrund der hier an dominirender Stelle liegendenFamiliengrüfte einen dichten Streifen von Ziergesträucb undBaumkronen.

Die Kosten der ersten Anlage des Friedhofes werden sichwegen des unmittelbaren Anschlusses an die Höhenlage des Ter-rains in sehr massigen Grenzen halten.

Plan des Garten - Ingenieurs Max Bertramin Blasewitz.

Das in den letzten Jahren häufiger auftretende Bestrebender Gemeinden, die Ruhestätte der lieben dahingegangenen An-gehörigen auch in ihrer äusseren Umgebung würdig zu gestilltenund herzustellen, ist jedenfalls nicht hoch genug zu schätzen.Ebenso wie man die steinernen Gotteshäuser in möglichst wür-diger und erhabener Architektur aufzufuhren bestrebt ist, musses für eine Notwendigkeit erachtet werden, den Kirchhof alswahres Gotteshaus im Freien, welches selbst täglich und stand-lich dem Besucher die ernste Predigt über die Vergänglichkeitdes irdischen Lebens zu Herzen führt, in passender, dem Besuchervvohlthuenden Ausstattung herzurichten.

Der Verfasser der Pläne (Motto) „Memento mori!" hat, sichnun die Anlage des Kirchhofes, wie aus den Plänen ersichtlich,folgeudermassen gedacht:

An der vorgeschriebenen westlichen Ecke der südlichenStrasse befinden sich rechts und links vom Eingang die Wagen-