sich hinter Jaakob, das Sippenhaupt, ihren Lehrer, undhinter seine ihr selbstverständlich wohl bekannte würde-volle Schwäche für sie, der sie mehr schmeichelte, als dasssie sie verletzt hätte, indem sie sich um Aufnahme in dieFamilie bewarb und den Enkel von ihm zum Mann be-gehrte. Am selben Platze tat sie es, im Zelt, wo Joseph denAlten einst ums bunte Kleid beschwatzt, und hatte leichte-res Spiel, als jener, mit ihrem Anliegen.
„Meister und Herr“, so sprach sie, „Väterchen, lieb undgross, nun höre deine Magd und neige dich, bitte, ihrer Bit-te und ihrem ernstlichst sehnsuchtsvollen Verlangen! Siehe,du hast mich erlesen und gross gemacht vor den Töchterndes Landes, hast mich unterwiesen in der Welt und in Gott,dem einzig Höchsten, hast mir die Augen aufgetan, dieblind waren, und mich gebildet, dass ich dein Gebilde bin.Wie ist doch dies mir zuteil geworden, dass ich Gnade fandvor deinen Augen und hast mich getröstet und deine Magdfreundlich angesprochen, das vergelte dir der Herr, und mö-ge dein Lohn vollkommen sein bei dem Gotte Israels, zuwelchem ich gekommen bin an deiner Hand, dass ich unterseinen Flügeln Zuversicht habe! Denn ich hüte mich undbewahre meine Seele wohl, dass ich nicht die Geschichtenvergesse, die du mich hast sehen lassen, und dass sie nichtaus meinem Herzen kommen all mein Leben lang. Mei-nen Kindern und Kindeskindern, wenn mir Gott solchegibt, will ich sie kund tun, dass sie sich nicht verderben undsich nicht irgend ein Bild machen gleich einem Mann oderWeib oder Vieh auf Erden oder Vogel unter dem Himmel,oder Gewürm, oder Fisch; noch dass sie ihre Augen auf-
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