Gottesheld, ihn auf den Weg geschickt und wissentlich dasTeuerste zum Opfer dahingegeben mit starker Seele.
Dies „Einst“ war noch frisch, und Jaakobs Stimme bebtedabei, während sie bei den früheren und frühesten, schonganz mit Zeit bedeckten Einstmaligkeiten höchst episch ge-lassen gewesen war, feierlich froh im Ausdruck auch beiden grimmen und schweren, denn Gottesgeschichten warensie alle,heilig zu erzählen. Nun ist aber ganz gewiss,es konn-te nicht anders sein, und man muss es wissen, dass Thamarslauschende Seele im Lehrgänge nicht nur mit geschichtlich-zeitbedecktem „Einst“, mit heiligem „Es war einmal“ ge-speistwurde. „Einst“ ist ein unumschränktes Wort und einesmit zwei Gesichtern; es blickt zurück, weit zurück, in feier-lich dämmernde Fernen, und es blickt vorwärts, weit vor-wärts in Fernen, nicht minder feierlich durch ihr Kommen-sollen, als jene anderen durch ihr Gewesen-sein. Mancheleugnen dies; ihnen ist feierlich nur das Einst der Vergan-genheit, dasjenige aber der Zukunft gilt ihnen für schnöde.Frömmlerisch sind sie statt fromm, Narren und trübe See-len, Jaakob sass nicht in ihrer Kirche. Wer nicht das Einstder Zukunft ehrt, ist nicht des Einst der Vergangenheit wertund stellt sich auch zum heutigen Tag verkehrt. Dies istunsere Lehrmeinung, wenn wir sie einschalten dürfen indie Lehren, die Jaakob ben Jizchak der Thamar erteilte, unddie voll waren vom doppelten „Einst“, wie denn auch nicht,da er ihr ja die Welt erzählte, und da das Wort der Welteben „Einst“ ist als Kunde und Verkündigung? Sie mochtewohl dankbar zu ihm sagen und sagte es auch: „Du hast eszu wenig geachtet, Herr, Herr, mir zu künden, was sich be-
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