Druckschrift 
Thamar
Entstehung
Seite
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auf der Hcilsbahn, der Wüste gehörig, und Urvater glaubtenicht Gottes Versicherungen, dass er auch noch einenSohn haben solle von der Rechten, Isaak geheissen, son-dern fiel aufs Gesicht vor Lachen über Gottes Wort, dennbereits war er hundert, und Sara ging es schon nicht mehrnach der Weiber Weise. Dennoch aber ward ihr dies La-chen zugerichtet, dass Jizchak erschien, das verwehrte Op-fer, über den biess es von oben, dass er solle zwölf Fürstenzeugen, was nicht ganz richtig war. Gott versprach sich zu-weilen und meinte es nicht genau, wie er sagte. Nicht Isaakzeugte die Zwölfe, oder nur mittelbar. Eigentlich tat erst erselbst es, der feierlich Kündende, an dessen Lippen das Lan-deskind hing, Jaakob, des Roten Bruder: mit vier Weibernzeugte er sie als des Teufels Dienstmann, Labans zu Sinear.

Denn abermals erfuhr Thamar von den feindlichen Brü-dern,dem roten Jäger,dem sanften Hirtenjsie vernahm vomrichtigstellenden Segensbetrug und von des Diebes Flucht,—wo es denn wegen Eliphas, des Untertretenen Sohn, undder Begegnung mit ihm unterwegs um der Würde willennur zu einem schonenden Vortrag kam. Hier und noch inanderer Sache ging Jaakobs Rede etwas schonend und ab-mindernd, nämlich auch noch wegen Rahels Lieblichkeitund seiner Liebe zu ihr. In Ansehung des Eliphas schonteer sich selbst und stellte seine Erniedrigung vor dem Kna-ben aus Schönheitsgründen nicht just in den stärksten Far-ben dar. Die Vielgeliebte betreffend aber schonte er Tha-mar; denn er war etwas verliebt in sie und hatte es imGefühl, dass man vor einer Frau nicht allzu frei die Lieb-lichkeit einer anderen preisen soll.