Druckschrift 
Thamar
Entstehung
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dem Hochgescheiten: dem gab es Gott, sich selbst hinter-gehend und seinen vertilgenden Zorn, die Schöpfung zuretten, dass er die Flut überstand mit seinen Söhnen Sem,Ham und Japheth, nach welchen die Welt sich einteilteauf’s neue, denn zahllose Geschlechter sandte ein jeder derDreie aus; und Jaakob kannte sie alle—die Namen der Völ-kerschaften und ihrer Siedelungen auf Erden entströmtennur so seinem kündenden Munde vorThamars Ohren; weitwar der Überblick über die wimmelnde Zucht und ihreLandschaften — und zog sich auf einmal ins Ausgesucht-Familiäre zusammen. Denn Sem zeugte Eber im drittenGliede, der aber im fünften den Thara, und so kam’s zuAbram, einem von Dreien, aber er war’s!

Denn ihm gab Gott die Unruhe ins Herz um seinetwil-len, dass er unermüdlich arbeite an Gott, ihn hervordenkeund ihm einen Namen mache, — zum Wohltäter schuf ersich ihn und erwiderte dem Geschöpf, das den Schöpfererschuf im Geiste, die Wohltat mit ungeheueren Ver-heissungen. Einen Bund schloss er mit ihm zu wechsel-seitiger Förderung, dass einer immer heiliger werden sollteim andern, und verlieh ihm das Recht der Erberwählung,Segens-und Fluchgewalt, dass er segne das Gesegnete undFluch spreche dem Verfluchten. Weite Zukünfte riss er aufvor ihm, worin die Völker wogten, und ihnen allen soll-te sein Name ein Segen sein. Und verhiess ihm unermess-liches Vatertum, da doch Abram unfruchtbar war in Saraibis in sein sechsundachtzigstes Jahr.

Da nahm er die ägyptische Magd und zeugte mit ihr undnannte ihn Ismael. War aber ein abwegig Erzeugnis, nicht

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