und ihrem Verderben darin ist äusserst seltsam und un-heimlich und eigentlich undeutlich, weshalb nicht blossenZartgefühls wegen nur immer mit halben Worten davongeredet werden kann. Wir wissen, dass Lea’s Vierter sichfrüh vermählt hatte, — der Schritt war aus Reinheitsliebegeschehen, dass er sich binde, sich beschränke und Friedenfände; aber vergebens; die Rechnung war ohne die Herringemacht und ihren Speer. Sein Weib, deren Name nichtüberliefert ist, — vielleicht wurde sie wenig bei Namen ge-nannt, sie war einfach Schua’s Tochter, jenes kanaanitischenMannes, dessen Bekanntschaft Juda durch seinen Freundund Oberhirten Hira, vom Dorfe Odollam, gemacht hat-te: — dieses sein Weib denn hatte ihn viel zu beweinen,ihm viel zu vergeben, und etwas leichter wurde es ihr, weilsie immerhin dreimal Mutterglück kostete, — ein kurzesMutterglück, denn die Buben, die sie dem Juda schenkte,waren nur anfangs nett, dann wurden sie übel: am wenig-sten noch der Jüngste, Shelah, in einigem Abstand von denersten geboren; er war nur kränklich, aber die älteren, ’Erund Onan, waren zugleich auch übel, kränklich auf übleArt und übel auf kränkliche, dabei hübsch und dazu frech,kurzum ein Leidwesen in Israel.
Solche Buben, wie diese beiden, kränklich und ausge-picht, dabei aber nett, sind eine Zeitwidrigkeit an solcherStelle und eine Voreiligkeit der Natur, die einen Augen-blick nicht ganz bei sich ist und vergisst, wo sie hält.’Er undOnan hätten ins Alte und Späte gehört, in eine Greisen-welt spöttischer Erben, sagen wir: ins äffische Ägypten-land. So nahe dem Ursprung eines ins Weite gerichteten
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