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Die Entstehung des Doktor Faustus : Roman eines Romans
Entstehung
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in America they are almost nonexistent.» Nicht sowohlmeinetwegen, als um des unglücklichen und erniedrigtenEuropa willen tat es mir wohl. Ein Anhänger des «Ame-rican Century» schien dieser junge Yankee nicht zu sein.Eine andere amerikanische Äußerung noch rührte mich:die unseres alten Freundes und Nachbarn, des emeritier-ten Philosophieprofessors Dean Henry Rieber, der, be-troffen von der Melancholie meines in «Free World» er-schienenen Artikels The End, mit einem Händedruckzu mir sagte: «Don’t take the world too hardl Eachevening we pray for you.» Wie anders war das Verhaltendes Emigrationspatriotismus zu meiner Art, den Zusam-menbruch Deutschlands zu erleben und zu erörtern!Kaum hatte ich Deutschland und die Deutschen zu Ende ge-schrieben, eine Interpretation der deutschen Tragik, diemir bei ihrem Erscheinen in der alten Heimat selbst vieleentfremdete Herzen zurückgewinnen sollte, als mit demArtikel eines Professors von Hentig in der New Yorkersozialdemokratischen «Volkszeitung» die rüden Angriffeauf mein Gefühl, meine Haltung begannen, die dann,geführt von noch plumperen Federn, sekundiert undgeschürt leider von Alfred Döblin, in den folgendenMonaten von Zeit zu Zeit wieder auflebten und michweit mehr verletzten und deprimierten, als ich es hättezulassen sollen.

Vorbereitungen zur Fortsetzung des Faustus wurdenin den zwanziger Tagen des März wiederaufgenommen,eine Zeittafel und Überschau der Ereignisse und geistigenVorgänge von 19x3 bis zum Ende bereitgestellt, Tage-buch-Aufzeichnungen vom Ausgang des ersten Welt-krieges revidiert. Ich korrigierte Maschinen-Abschriften

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