Fischers, der eine schwedische Anregung übermittelte,ein Buch über Deutschland, seine Vergangenheit undZukunft, zu schreiben. «Wennman alles tun könnte. Aberdie Forderungen der Zeit, zu denen sie sich des Mundesder Leute bedient, — man erfüllt sie im Grunde; nur aufandere Weise, als es verlangt wird.» — Immerhin, einDankschreiben des Office of War Information fällt auchin diese Tage, «für den Artikel über Deutschlands Zu-kunft, der in Schweden sehr beifällig aufgenommen wor-den sei.» Ich habe keine Ahnung mehr, um welchen Ar-tikel es sich handelte.
«Klagen Fausti und Spott des ‘Geistes’ ausgezogen (alsSymphonie gedacht). Notizen, Exzerpte, Überlegungenund zeitliche Berechnungen. Luthers Briefe. Dürer-Bil-der. Ernest Newman: H. Wolf, englisch. Gedanken zumZusammenhang des Sujets mit den deutschen Dingen, derdeutschen Welt-Einsamkeit überhaupt. Hier liegen Sym-bolwerte . . . Gelesen im Hexenhammer. Einzelheiten ausMünchener Jugendtagen. Figur des Rud. Schwerdtfeger,Geigers im Zapfenstößer-Orchester (!)... Gestalten-Re-vue und Personennamen für den Roman. Vascal and theMedieval Definition of God von Nitze ...»
Unter solchen Umblicken und Studien ging es in denMai 43, der zarteste, zärtlichste Eindrücke und Empfin-dungen in ein Mühen, Probieren, Erfinden mischte, dasbereits existenzbeherrschend geworden war und alles Vor-kommende in sich einbezog. Die Kinder aus SanFranciscotrafen zu längerem Besuch bei uns ein «mit den beidenBuben, die gut und kräftig aussehen. Bewegt, wie immer,von Fridos (des älteren) schönen Augen. Ging vor Tischemit ihm spazieren. Er aß mit uns . . . Viel Scherz mit
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