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Die Handschriften des Klosters Zwiefalten
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Siehe G. Heß, Monumentorum Guelficorum pars historica, 1784, p. 134seqq. G. F. Waagen, Kunstwerke und Künstler.., 2. 1845, S. 124, A. Wolt-mann, Malerei des Mittelalters, 1879, S. 288: Neuauflage 1916. S. 117.Monumenta Germaniae historica. Necrolögia, I., 1888, p. 240 (Baumann).H. Janitschek, Geschichte der Malerei (1889), S. 124. K. Löffler, Schwä-bische Buchmalerei, 1928, S. 72 ff.

177 = Cod. theol. 8° 57.

Liber de j n f a n t i a M a r i a e et Christi Salvatoris; M e 1 i t o, Liberde transitu Mariae; Gesta Salvatoris, quae invcnit imperatorTheodosius; De Veronilla (Veronica) et de imagine Domini in Sindonedepicta; Scripta ex libro Eusebii de interitu Herodis; De e r r o r i-bus Originis; Hieronymus, Epistola ad Dcsiderium de XIIlectoribus; vita Brandani.

136 Blatt an sich befriedigenden, wenn auch die Spuren der Be-nützung tragenden Pergaments, das aber nicht selten Löcher undFlecke hat und vorn und hinten stark zerfressen ist, mit Schrift desIL/12. Jahrhunderts.

Alter Einband: Für das kleine Format verhältnismäßig dicke Holz-deckel, die mit unverziertem, z. T. beschädigtem Leder überzogensind; Schließe verschwunden. Auf Vorderdeckel Titelstreifen. Auf demletzten Blatt das Verslein Matris usw.

178 = Cod. theol. 8° 53.

Vita Silvestri; II homeliae (una Aurelii): vita B a s i 1 i i,ab Amphilochio edita; vita Aegidii; translatio Nicolai. Summa aureade vitiis et virtutibus (Dictionarium pauperum).

2 Stücke zusammengebunden: Blatt 1—91, im ganzen befriedigenden,aber etwas abgeriebenen Pergaments, Blatt 92—202, das letzte Stück,die Summa aurea enthaltend, schlechteren und fleckigen Pergaments.Der 1. Teil in kleiner, individueller Minuskel des 11. Jahrhunderts, mitmehreren Initialen, darunter die erste fast eine Seite füllend, schlechterhalten, aber eine Schule auf hoher Stufe verratend, rote Federzeich-nungen, z. T. später mit Tinte nachgezogen, gern mit Beiziehung vonGelb, besonders auch zur Grundierung, wofür aber auch Blau undRot erscheint; Knollenranken und Tierformen, im Ganzen im Einklangmit dem Hirsau-Zwiefaltner Stil der Ornamentik der seitherigen Hand-schriften, aber von besonderer Bedeutung, weil wohl aus Hirsau un-mittelbar stammend, und dies auch gelegentlich in der doch nochdurchschimmernden feineren Art verratend. Das zweite Stück inSchrift des 14./15. Jahrhunderts.

Alter Einband: Holzdeckel mit Schweinsleder überzogen, woraufdurch Blindlinien Rahmen mit Ecks'tücken und Mittelfeld; im Rahmender SteitiDel eines Zweiges und ein Spruchband, in den Eckstückenein Affe (oder Teufel?)- in Ring, im Mittelfeld stilisierte Pflanze zwi-schen Rautenranken, umgeben von größeren und kleineren Blumen. AufVorderdeckel oben ursprünglich Titel angeschrieben, jetzt verwischt.Auf Rücken die Zahl 122 (?). Auf dem 1. Blatt unter der Inhaltsangabevon anderer Hand in Majuskeln: S. Aurelij Codex. Als Spiegel vornein Blatt mit neumiertem Text in Schrift des 11. Jahrhunderts, hintenein späteres Stück.

179 = Cod. med. fol. 27, mit alter Nummer.

R a z i s liber translatus a Gerardo Cremonensi in Toleto, vocatusMansorius: eiusdem liber divisionum translatus ab eodem; J oh an n i SMesue Grabadin summa secunda.

173 Blatt glatten, besonders in Anbetracht des großen Formatesguten Pergaments, das aber durch Feuchtigkeit gelitten hat und welliggeworden ist, mit Schrift des 14. Jahrhunderts, vielen lettres fleuron-