Druckschrift 
Die Handschriften des Klosters Zwiefalten
Entstehung
Seite
60
Einzelbild herunterladen
 

60

210 Blatt im ganzen befriedigenden Pergaments mit Minuskel des12. Jahrhunderts und ziemlich großen Initialen z. T. mit Figuren inroter Federzeichnung Hirsau-Zwiefaltner Stils.

Alter Einband: Wurmstichige Holzdeckel mit schmutzig gewordenemSchweinsleder überzogen, worauf durch Blindlinien Rand und Rauten;2 Schließen zum größeren Teil erhalten, 5 Eck- bezw. Mittelbuckelnverschwunden. Auf Vorderdeckel alter Titelstreifen. Auf Rücken mitTinte die Zahl 74.

Siehe M. Gerbert, Her alemannicum, 1765, p. 202. Ph. W. Gercken,Reisen . . ., I., 1783, p. 73. Archiv d. Ges. f. ältere deutsche Geschichts-kunde, Bd. 1, 1820, S. 146/47.

174 = Cod. hist. fol. 411.

Ekkehardus Uraugiensis, Chronicon universale.254 Blatt nicht unbefriedigenden Pergaments mit Schrift des 12. Jahr-hunderts mit einigen nicht sehr kunstvollen Initialen, einer Reihe vonRandillustrationen und zwei ganzseitigen Bildern am Anfang, Mose mitden Gesetztafeln und Sibyllendarstellung, roten Federzeichnungen.Siehe K. W. Gercken, Reisen durch Schwaben . ., I., 1783, S. 70.Archiv d. Ges. f. ältere deutsche Geschichtskunde, 7, 1839, S. 500—505(Waitz). Monumenta Germaniae historica. Scriptores. T. VI, 1844, p. 15(Waitz). Chr. F. Stalin, Zur Geschichte alter und neuer Büchersammlun-gen im Kgr. Württemberg (Wirtemb. Jahrbücher, 1837), S. 314. NeuesArchiv d. Ges. f. ältere deutsche Geschichtskunde, 14, 1889, S. 175 ff. (Hol-der-Egger). Die historischen Handschriften der Kgl. öffentlichen Biblio-thek zu Stuttgart, beschrieben von Heyd, Bd. 1, 1889, S. 185 ff. A. Boeck-ler, Die Regensburg - Prüfeninger Malerei . . (= Miniaturen aus Hand-schriften der Bayer. Staatsbibliothek, Bd. 8), 1924, S. 18 und 19. K. Löff-Ier, Schwäbische Buchmalerei, 1928, S. 62 ff.

175 = Cod. theol. fol. 209.

Martyrologium Romanum (Notkers M. überarbeitet von Her-nannus Contractus).

109 Blatt nicht unbefriedigenden Pergaments mit ziemlich kleiner,spitzer Minuskel des 12. Jahrhunderts.

Alter Einband: Holzdeckel mit Schweinsleder überzogen, woraufdurch Blindlinien Rahmen und Rauten, im Rahmen die Wellenranke,in den Rauten die Rosette in Ring; Schließe verschwunden. Auf Vor-derdeckel war Titelstreifen, darunter von späterer Hand Titel in Tinteangeschrieben. Auf Rücken mit Tinte die Zahl 71.

Vielleicht das Martyrologium, das nach der Chronik Bertolds vonZwiefalten der Priester Gisilbert von Martula (= Obermarchtal) demKloster stiftete.

Siehe Forschungen zur Deutschen Geschichte, .Bd. 25, 1885, S. 209.(E. Dümmler).

176 = Cod. hist. fol. 420.

Necrologium Zwiefaltense.

37 Blatt ziemlich befriedigenden, nicht geglätteten, samtartigen Per-gaments mit Schrift des 13. Jahrhunderts, einem Bild am Anfang, dasden Maler (Wernherus pictor) und den Schreiber (Reinhardus, denspäteren Abt) darstellt, sowie ornamentaler Bogengestaltung auf sämt-lichen Seiten der Handschrift.

Alter Einband: Wurmstichige Holzdeckel mit schmutziggelbem, teil-weise abgeriebenem Schweinsleder überzogen, worauf durch Blind-linien Rahmen und Diagonalen; Schließe verschwunden. Rücken rissig.