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Die Handschriften des Klosters Zwiefalten
Entstehung
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nöes und einigen Bildinitialen in Deckfarben auf Goldgrund, die amAnfang des ersten und die am Anfang des dritten Stückes mit einergroßen die Seite rahmenden Rankenleiste.

Alter Einband: wurmstichige Holzdeckel mit sehr schmutzig gewor-denem Leder überzogen, worauf durch Blindlinien mehrfache Rahmen-und Mittelfeld, besetzt mit vorn fast ganz abgeriebenen Rosetten bezw.Blüten in Vierecken; 2 Schließen verschwunden. Als Spiegel Perga-mentblätter mit teilweise neumicrtem, liturgischem Text in Schrift des11./12. Jahrhunderts. Auf der 1. Seite ein Exlibris eines Doctor Mathias.Biechner, umgeben von dem Eintrag Huic monasterio Zuifaltah donodedit qui et frater iuit Nicolai Abbatis 1543; auf der Rückseite einWappen eingemalt, darunter in großer gotischer Schrift: Se finguntmedicos quilibet ydeota sacerdos et Judeus monachus histrio rasoranus. Auf dem letzten Blatt ein anderes Wappen eingemalt und darun-ter: Dum locus est morbis medico promittitur orbis et morbo cessantecassabitur res velut ante.

180 = Cod. med. fol. 23, mit alter Nummer.

Avicennae Iibri V de medicina, translati a Gerardo Cremonensi.Vorn eingefügt Aderlaßtafel und eine Tafel für die Sternbilder.

499 Blatt dünnen, glatten Pergaments mit kleiner gotischer Schrift

des 13. Jahrhunderts, vielen feinen lettres fleuronnöes und vereinzelteiner kleinen Bildinitiale in Deckfarben auf Goldgrund; das Ganzedefekt.

Alter Einband: Holzdeckel mit Schafleder überzogen; 2 Schließenverschwunden.

181 = Cod. med. fol. 26, mit alter Nummer.

Galterus, Summa de morbis per urinam dignoscendis; Mesueabbreviatus; Bernardus de Cordonio tractatus de X ingeniiscurandorum morborum; tabulae astronomicae.

67 Blatt ungleichen, teils starken, teils dünnen, teils weißen, teilsgelben, im ganzen ziemlich mäßigen Pergaments mit Schrift des14. Jahrhunderts.

Alter Einband: Holzdeckel mit schmutzig gewordenem, unverziertemLeder überzogen; 2 Schließen zum größeren Teil, 5 Buckeln ganz ver-schwunden. Auf Vorderdeckel Titel angeschrieben. Als Spiegel ein Per-gamentblatt mit Schrift des 13. Jahrhunderts verwendet. Auf demVorsatzblatt: Huic Monasterio Zuifaltah dono dedit Qui et frater iuitNicaloi Abbatis 1543. Ein älterer Eintrag nennt im VorderdeckelPetrus de Nidenstein als früheren Besitzer.

182 = Cod. poet. et phil. fol. 26, mit alter Nummer.

Jacobus Twinger, Vocabularius latino-germanicus; De inter-pretationibus Bibliae.

179 Blatt in Anbetracht des großen Formats befriedigenden Perga-ments, meist nicht recht geglättet, mit Schrift des 15. Jahrhunderts(gleiche Hand wie 136) und am Anfang einiger größeren, aber sehreinfachen Initialen in Rot oder Rot und Schwarz. Am Schluß in Rot:Completus est über iste scilicet Vocabularius seu Abedarius per meGregorium sartoris de prunaw nacionis de pauaria ex patauiensidyocesi tunc temporis scriptor in zwiualtun, in vigilia Corporis ChristiAnno domini MCCCCXXVII sub domino abbate Georio Eger.

Alter Einband: Holzdeckel mit Schweinsleder überzogen, woraufdurch Bliudlinien Rand und Diagonalen; 2 Schließen, sowie 5 Beschlägesind verschwunden.