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Einzelstempel (hohe, spitze Blüte, Drudenfuß in Ring, Spruchband);Schließe verschwunden. Auf Vorderdeckel war Titelstreifen: jetztdort mit Tinte Titel aufgeschrieben.Siehe A. Chroust, Monumenta Palaeographica, III. R., Lief. Ta-fel 2 (= Taf. 502 des Gesamtwerkes).
80 = Cod. theol. 4° 209.
Excerpta ex Gregorio, Augustino, Hieronymo.
153 Blatt mäßigen, z. T. stark beschmutzten Pergaments mit runderZwiefaltner Minuskel des 11./12. Jahrhunderts und am Anfang demEntwurf einer ziemlich primitiven Initiale.
Alter Einband: Holzdeckel mit Schweinsleder überzogen, woraufdurch Blindlinien Rahmen, sowie Mittelfeld, und im Rahmen Blind-pressung des Rollcnstcmpcls der Wellenranke, im Mittelfeld in Ranken-ranke die hohe, spitze Blüte: Schließe und 5 Eck- bezw. Mittel-beschläge verschwunden. Auf Vorderdeckel Titelstreifen. Auf Rückendie Zahl 62. Auf dem Vorblatt, auf dem mancherlei Namen undFederproben, das Verslein Matris usw., aber von anderer, spätererHand als sonst.
81 = Cod. theol. 4° 223..
Gregorius, Dialogorum libri IV. Auf die ursprünglich leere
1. Seite später leoninische Verse über Conflictus virtutum et vitio-rum eingetragen.
99 Blatt mäßigen, graubraunen Pergaments mit Minuskel des 12.Jahrhunderts und am Anfang einer nicht sehr kunstvollen Initiale inroter Federzeichnung, ziemlich verwischt.
Alter Einband: Holzdeckel mit Schweinsleder überzogen, woraufdurch Blindlinien Rand und Ranken; Schließe in der Hauptsache er-halten. Auf Rückendeckel Titel in gotischer Schrift aufgeschrieben.
82 = Cod. theol. 4° 254.
Gregorius, Liber regulae pastoralis. Als Anhang einige kleinereStücke, Briefe u. dgl., angeschlossen (von Gregor, Hieronymus, Con-cilium Placentinum u. a.), z. T. abgedruckt Monumenta Germ, histor.,Epist. T. 2, p. 218, 259 bezw. Legum Sectio IV, 1, p. 560 ff.
126 Blatt befriedigenden Pergaments mit Minuskel des 11./12. Jahr-hunderts, mit 3 z. T. sehr großen Initialen in roter Federzeichnung,teilweise mit gelbem Grund, Knollenranken.
Alter Einband: wurmstichige Holzdeckel mit Schafleder überzogen,worauf Blindlinien als Halbierungs- und Diagonallinien und Blind-pressungen von 2 kleinen, sonst nicht vorkommenden Einzelstempeln:2 Schließen zum größeren Teil verschwunden. Auf Hinterdeckel Titel-streifen mit Schrift des 15. Jahrhunderts. Spiegel des HinterdeckelsPergamentblatt mit Schuldbrief.
Siehe K. Löffler: Romanische Zierbuchstaben, S. 36 und Tafel 48.
83 = Cod. theol. 4° 252.
Gregorius, Homiliarum in evangelia liber seeundus.
123 Blatt mäßigen, vorne schlecht erhaltenen Pergaments mit Mi-nuskel des 12. Jahrhunderts, die vom gewohnten Zwiefaltner Geprägeabsticht.
Alter Einband: wurmstichige Holzdeckel mit unverziertem Lederüberzogen; Schließe zum größten Teil verschwunden. Auf Hinter-deckel war ursprünglich Titelstreifen. Auf der leeren 1. Seite libersanete Marie de Zvivilda.