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Titelstreifen. Auf Rücken die Zahl 77, und auf erster Seite obenEx Bibliotheca Monasterij ZwiSalten von einer Hand des 16. Jahr-hunderts.
Die Handschrift war einmal, wohl für den Druck, aus dem Einbandgenommen und ist nur notdürftig wieder eingefügt.
Erwähnt von M. Gerbert, Iter alemannicum, 1765, p. 201.
27 = Cod. theol. fol. 230.
Paterius, über de expositione V. et N. Testamenti, de diversislibris Gregorii conciunatus LP. II] 2 ). (Reihenfolge im N.T.: Apocalypse.Apostelgeschichte, Paulusbriefe, Evangelien.)
123 Blatt guten Pergaments mit ziemlich kleiner, runder, gefälligerMinuskel des 11./12. Jahrhunderts.
Neuband wie Nr. 14, mit rotem Schnitt. Auf Seite 1 unten n. ruber 38,n. ater 81. Am Schluß Zuiuelde Librum Bene qui cotudiat istiim.Mater uirgo dei propicietur ei, von einer Hand des 12. Jahrhunderts;darunter eine weitere Zeile ausradiert.
28 = Cod. theol. 4° 255, mit alter Nummer.
Rabanus Maurus, Commentaria in IV libros Regum.
166 Blatt mäßigen, vielfach rauhen Pergaments mit gleichmäßigerMinuskel des 12. Jahrhunderts aus Zwiefaltner Schreibschule. Am An-fang des Prologs und der 4 Bücher ziemlich große Initialen in roterFederzeichnung von Hirsau-Zwiefaltner Stil, und auf der 1. Seite dieDarstellung von Christus Salvator und Homo lapsus in roter undschwarzer Federzeichnung.
Einband ganz gleich Nr. 27.
Siehe K. Löffler, Romanische Zierbuchstaben, 1927, S. 36 u. Tafel 31.Schwäbische Buchmalerei, 1928, S. 71 und Tafel 43. Wahrscheinlich ge-'meint von M. Gerbert, Iter alemanicum, 1765, p. 201.
29 = Cod. theo!, fol. 218.
a) Expositiones in Bibliam, cum glossis marginalibus et interlineari-bus latinis et germanicis. Dazu auf Rand u. leeren Stellen: Cato No-vus, Versus de volucribus et bestiis, Stücke aus Isidor, Augustinus u.a. b) (von Blatt 52 ab) Commentarius in psalmos.
Zwei ursprünglich selbständige Stücke: 51 + 28 Blatt befriedigen-den Pergaments (abgesehen von einzelnen Löchern und Rissen) mitIm 1. Teil meist runder, ziemlich niederer Minuskel des 11./12. Jahr-hunderts und im 2. Teil enger, spitzer Minuskel des 12. Jahrhunderts.
Alter Einband: ziemlich wurmstichige Holzdeckel mit stark mitge-nommenem Schafleder überzogen, worauf durch Blindlinien Rahmenund Rauten; Schließe verschwunden. Auf Hinterdecke! an der Stelle,wo einmal ein Titelstreifen war, Titel aufgeschrieben. Zum BindenPergamentblätter mit liturgischem Text in Schrift des 12. Jahrhundertsbenützt.
Siehe Berichte über die Verhandlungen der Kgl. Sächsischen Gesell-schaft der Wissenschaften zu Leipzig, Philo!, hist. Gl., Bd. 15, 1863, S. 31 ff(Abdruck des Cato durch Zarncke); Steinmeyer und Sievers. Althochdeut-sche Glossen, Bd. 4, S. 616 ff, wo auch frühere Literatur angegeben ist.
30 = Cod. theol. 4° 213.
a. Liber scintillarum de diversis voluminibus (Beda oder DefensorMonachus).
a ) p. I s. N. 31.