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deren ganzer Text aber auch in St. Gallen Cod. 22 und 27 sich findet,außerdem Paris N. 4550, 15176 und 16774). Die Psalmen der Matutin-anfänge sollten durch teilweise sehr große Initialen in Federzeichnungder gewöhnlichen Tinte, Flechtbänder und pflanzliche Motive, übrigensziemlich primitiver Art, ausgezeichnet werden, was aber nicht ganzdurchgeführt wurde, wie auch die ganze Handschrift heute lücken-haft ist.
Neuband gleich dem von 14, mit rotem Schnitt; auf dem 2. Blattvorn unten numerus ruber 15 / niger 52, wohl auf frühere Einteilungweisend.
23 = Cod. theol. fol. 217.
Haimo, In Apocalypsin Iibri IX.
146 Blatt ähnlichen Pergaments und ähnlicher Schrift wie N. 21,auch mit ähnlichen, aber in ihren Formen etwas einfacher gehaltenenInitialen.
Alter Einband: Holzdeckel mit schmutzig gewordenem Schweins-leder überzogen, worauf durch Blindlinien doppelter Rahmen mitMittelfeld und darin Blindpressungen von Einzelstempeln (Spruchbandund hohe, spitze Blüte), auf äußerem Rand Pflanzenleiste. In Hinter-deckel Spiegel mit neumiertem, liturgischem Text saec. XI.
Siehe K. Löffler, Romanische Zierbuchstaben, 1927, wo 2 Initialenwiedergegeben sind.
24 und 25 = Cod. theol. fol. 228 b und a.
Haimo, In epistolas Pauli.
158+248 Blatt; bei 24 ähnlichen Pergaments, ähnlicher Schrift undähnlicher Ausschmückung (auf Blatt 2) wie die vorangehende Nummer,bei 25 etwas größer im Format, von anderer Hand und ohne Aus-stattung.
Neubände gleich dem von 22, mit roten Schnitt; bei 24 auf ersterSeite unten numerus ij, bei 25 ad tergum erat signatus numero rubro112 / nigro 45 und auf der Vorderseite des letzten Blattes unten:Matris Christe tue famulos libros que tuere / Quos Zwivilda tuumseruat ad obsequium von einer urkundenmäßig schreibenden Hand des12. Jahrhunderts.
26 = Cod. theol. fol. 206.
Beda, Commentarius in Psalmos. Auf ursprünglich leeren Seiten, bezw.Blättern von Blatt 39 und 40 von anderen, teilweise kaum jüngerenHänden kleinere Stücke nachgetragen: Expositio dominicae orationisseeundum Augustinum und De excommunicatione. auf den noch leben-den Guibertus Ravennas (f 1099) bezüglich, und am Schluß der Hand-schrift, in Fortsetzung von Blatt 41 Schluß der expositio orationis,Fragmcntum ex decretis Hadriani (774), Decretum Lconis VIII adOttonem I de investituris. eiusdem cessio donationum Romanae ec-clesiae (965), Decretum Fabiani de non aecusandis episcopis, DecretumSilvestri de iudicio praesulum.
190 Blatt mäßigen Pergaments mit kleiner, spitzer Minuskel des11./12. Jahrhunderts für das Hauptstück, mit nicht sehr großen, ein-fachen Initialen in roter Federzeichnung. Die Handschrift war Druck-manuskript für die Basler Gesamtausgabe von Beda vom Jahre 1563,und zwar für die zweite Hälfte von Band 8.
Alter Einband: Holzdeckel mit ziemlich schmutzig gewordenemSchweinsleder überzogen, worauf durch Blindlinien Rahmen undMittelfeld mit Diagonalen und darin Blindpressungen des Stempels derhohen, spitzen Blüte; 2 Schließen verschwunden. Auf Vorderdeckel