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gewalt, so furcht got der dez ist eyn recher, und erdaz sie kein gewalt von ymand leide, so pit icheuch, daz ir mir vor daz leben nempt, daz ich nichtdarft ansehen, daz volkumen tugunt von unrecht undgewalt schal dernyder lygen.' do antwort der marggraf 5und sprach: ,0 man, der seine kinder kan wol auß-richten! von den Zeiten alzo ich hab aufgenomendie beschirmung meins für(s)tethumß, so byn ich dezfleißig geweßen, daz schal got mein zeug sein, dazich meinen veinden unrecht zu keynen zeiten wolte 10nye beweißen, wie möchte ich nu sfilcher untuguudstad geben, daz ich dir deyne föchte: - swechte! auchwil ich nicht gepranchen dez urlaubß lierlicher ge-walt, do ich leicht in erlichen Sachen möchte dirdeine tochter neme, mir zu eym weib, wen ez ir wille 1".wer. aber ich wils nicht thun * den mit gunst deines * 404willen, darumb so pit ich mit demüd, ein menschden andern, daz du mir sie nicht vorsagest zu gebenin die geselleschaft der e.' do sprach der alte: ,istes alzo, her, alz ir gote zu eym gezeugen habt an- 20geruffen, so vorseht mein alter mit eyner klein not-dorft, so wil ich nicht allein sie geben gern ewirklaren gepurt, sundern ich danke auch dem al-mechtigen got mit innikeit, daz er von seinen gnadenalzo große tngund und frömikeit, die ich weiß und 25erfunden hab an meyner tochter, alzo hölich wil vor-Ionen auch in dießem leben, und daz er erkand haddie wirdikeit seyner creatur. doch, her,' sprach er,,ich wil ir rufen und wil auch hör iren willen.
Do sie alzo stund in armud halb nacket vor dem 30fürsten, da warft er in sie sein äugen, (122") wenvormals hatte er sie von verns gesehen, do er nichtmöchte gewißlich beschawen die schönde dez antlitzund dez leibes. aber do er sie nu eygentlichen sach,do vand sie sülche gnade in seynen äugen, daz er 35kaum sweigende möchte gote seyner vorsichtikeit ge-danken. do sprach der her zu ir: ,jungfraw, waz istdein name?' aber do sie ym kein antwort gab vonschäm meidlicher zucht, ,Grysardis heist sie,' sprach