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Die Grisardis des Erhart Grosz : nach der Breslauer Handschrift
Entstehung
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ineyne. ladz euch, gnediger her, daz wir vor legen,mit fleiß zu hertzen gen, so ervind ir, daz ewr personin dem gefengnis der ee mer mag verdynen derewigen selikeit den daz ir eyn mönch pleibit. auchtrage wir daz ein zu allervörderst: wir sein die 5ewern (110'') an gotz stad und alles, das ir unsgepit in zimlichen und erlichen dingen, dez sein wireuch willig und gehorsam, so ist es auch zimlichund sted ewirm. adel wol an, daz ir in der sache dergemein willen volpringet darumb daz ir seyt gemein 10der gemein, und auch daz wir uns nicht schämenunsir potschaft, daz wir nicht zu getrewen ewernbewerten und fromen sitten.

Alzo der her daz hört und erkant ir bewegungauß iren Worten, do vil ym ein daz wort des weißen 15mannes do er spricht: ,ein weichgütig wort prichtzorn,' und aber der selbe: ,ein weißer man machtsich lieplich in seinen Worten', do antwort her undsprach: ,0 ir menre und mein volg, ich erkenne dazir nicht weit ab laßen von ewerm urteil, und daz 20ich red vor mich auß eygener demud die got alleinwol gevellet, so dunket mich daz ewir stetikeit inaller maß nicht redlich sey. darumb ist es bequem-lich euch und mir daz wir auff peyde(n) seyten unspaß bedenken, alzo müget ir nicht denken, daz ich 25ewir pet vorsmehe und daz ich euch nicht wolt hören,wenn alzo lange bey eynander sein die glid meynesleibes, so hab ich müd zu bleiben in ewir gunst undlieb und wil alzo erfunden werden, ist mir got gnedig,bey ewerm itlichen alzo ir mich bald in der gemein. 30dorumb beger ich von euch, daz ir mir von dersache nicht mer zu sprecht schelflichen, sundern getzu den die euch gesant haben und denkt mit großenernst waz zu thun sey. so wil ich auch sorgveldig-lichen und mit vleiß den willeu und die vorsichtikeit 35gotes an raffe, lern hye, amptman, mit kürtzen Wortendez vorsichtigen mannes, das du machst in siilchen

16 Prov. 15,1. 17 Ecdi. 20, 29. 33 großii