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unbeschrieben, weist von einer Hand des 18. Jahrb. denEintrag Andrea de Burghausen Vita B. Marien auf,womit der Schreiber der Handschrift gemeint ist (s. untenBL 358"). Darunter die Hand des früheren Besitzers:Sum Matthai Schmolly 1655, in dessen Besitz auchCgm. 6038 war. Bl. 1* rot: das ist vnser frawen leben.Anfang Do got der vatter geschuff Adam vnd cua indem lustlichen paradeiße, do schuff er sie zwen volkumenmenschen on allen prechen geistlich und leiblich. SchlußBL. 218" das wir yn vnd dich ewiglichen loben vnd erenmüssen on ende vnd durch seiner pittern marter hellnoch fegfewr nymmer mer enpfinden myssen. Amen.A-M-E-N. — Bl. 218" Sant Augustein spricht:(Swer) wol siveygen Jean, der hat vil guter nutz. —Bl. 223* Von den sieben Gaben des heil. Geistes. —Bl. 231" Ein gute und nutze vnterweisung vnd lere. —Bl. 234 a Wie der mensch lerncr (!) sol sich selber ver-lassen. — Bl. 241" Gute Lehren (in Sprüchen, die alleauf -lieh ausgehen). — Bl. 243* Wie Maria nach derAutfahrt Christi lebte. — Bl. 251" Von den KleidernMariae. — Bl. 254" Antiphon der h. Barbara und derh. Maria Magdalena. — Bl. 256" Sprüche der 12 Meister,das bekannte Stück. — Bl. 260" Geistliches, u. a. Vonden 10 Geboten. — Bl. 281" Hie nach volget gar einschone lustige hystoria zu hören von einem tag enthaftigenfursten, der do weiß vnd mcchlig was ein her vnd marg-graue vnd von einer demutigen goezforchtigen Jungfrawenmit dem namen geheissen Grisardis. Schluß Bl. 358"rot: Got sey gelobt per me andreas de purclchausen. —Kingeheftet ist hinten am Schluß des Bandes einePergamenturkunde vom J. 1435, beginnend: Ich Wigeleisvom Wolfstein ritter Schultheiß vnd wir die schepffender Stat zu Nürmberg Beuelin offenlich mit disembyieue, das für vns kome In sichte Laurencz wagner usw.Der Schreiber von E — bayrisch — hat eilig undwenig sorgfältig geschrieben, oft — namentlich demSchluß zu — sind Worte, vereinzelt auch eine Folgevon Worten übersprungen. Seinen Text nochmalsdurchzusehen, hat er nicht für der Mühe wert gefunden.