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der wag etc. des alten glaubcns finiui librü ülü feriaquarta post Symonis et iude Anno MCCCClxx. DieHandschrift zeigt bayrische Mundart mit Einwirkungdes Ostfränkischen. Im einzelnen s. Zs. f. deutschesAltertum 29, 428 ff.
B Mönchen, Staatsbibliothek, Cgm. 535. Der alteEinband trägt auf dem Rücken zwei Zettel. Auf demoberen steht Legent der Heiligen, dann von jüngererHand Martyrologium PI Jan. Febr. Merz. April; aufdem unteren wieder von der älteren Hand TeutschesManual 1457. Die von Schmeller aufgeworfene Frage:Die Angabc '1457' hinten auf dem Mücken, -woher?(Bleistiftnotiz auf der Rückseite des zweiten sonst un-beschriebenen Pergamentblattes) vermag auch ich nichtsicher zu beantworten, vermute aber, daß die Jahreszahlauf älterer Tradition beruht und nur als terminus a quofür die Abfassungszeit der Hs. zu verwerten sein wird.Cod. 535 (15. Jahrhundert) stammt aus dem eine halbeStunde oberhalb Eichstätt gelegenen Kloster Rebdorfund enthält, wie schon gesagt, Bl. 1—381 ein Martyro-logium und Heiligenleben für die Monate Januar bisApril,') das für den Eichstätter Sprengel bestimmt ge-wesen sein muß, wie mich die Vergleichung mit einemmir vorliegenden älteren Eichstätter Breviarium lehrt. Esgenügt hier der Hinweis auf die besondere Vertrautheitmit der Eichstätter Schntzpatronin 8. Walburga im Texteselbst wie auch im Inhaltsverzeichnis der in der Hs. be-handelten Viten. Zu S. Walburgen Todestag (25. Februar,Walpurg ein junckfrau) findet sich in letzteremBl. 2" am Rande folgender Zusatz in rot: Item sätwalpurg beget mä hewt als sie gestorbn ist vnd als sierhaben wart beget mä sie an de tag philip vnd Jacobder XII poten (1. Mai). Die Grisardis (Bl. 176 n - 206")ist unter dem 23. Februar (nicht 13. Februar, wie im
') Der Cgm. 537 enthält Martyrologium und Heiligenlebender Monate September bis Dezember. Der mittlere Band hatsich laut einem Bleistifteintrag Schmellers (s. oben) noch nichtwiedergefunden.