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do heiset Gry(s)aldis. vnd ivcre dye will lesen oder äb-schriben, der findet sye zu Nürenberg zu den carthüsernvnder den büchem, die zu latin vnd zu tütsche hat doselbest verschrieben selber vnd gedichtet mit der hilffechristi ein Jearthüser genant Erhart Groß.
Die vier Werke sind in Br von einer Hand, dochwohl der des Erhart Groß, gesehrieben. Die Grisardisläßt öfter Worte ans, die dann von gleicher Hand amRande ergänzt sind. Der Ausfall eines Wortes wurdeim Texte durch zwei rote Striche kenntlich gemacht.Auch in einer und derselben Zeile ist nicht selten einbeim Schreiben zunächst ausgefallenes Wort sofort imTexte nachgetragen und die Stelle, an die es gehört,gekennzeichnet. Im allgemeinen ist der Text, Reinschriftnach Konzept, gleichmäßig und sorgfältig geschrieben.Das Konzept selbst aber muß mehrfach durchkorrigiertgewesen sein, worauf einige unklare Stellen wie 12, 29 f.26, 28. 28, 19 hindeuten.
Ich habe in der Zeitschrift für deutsches Altertum29, 428 ff. die Handschrift A in ihren Spracheigentümlich-keiten eingehend behandelt. Da Br annähernd demgleichen Sprachgebiet angehört, dürfte es genügen, daswas für Erhart Groß' Schreibart, im weiteren für dasNürnberger Schrifttum des 15. Jahrh. charakteristischerscheint, hier kurz zusammenzustellen als einen Nach-trag zu den früheren Ausführungen.
Vokale.
a neben o: nach, ader, ab; — für u: pasauncr 27, 22;für au: jungfran 38, 10.
e bezeichnet den Umlaut des a: beheglich 4, 8, er-kentc 8, 2; e für a: dennen 26, 15; für i: sehest26, 2, seh 37, 11, er (Gen. PL) 15, 1; e neben ei:Ziemlich (dreimal), hemen 15,3; in den geschwächtenFormen enander 47, 37, enwenig 15, 34. 25, 26.30, 24. 48, 15, cnwynczlc 9, 34. 36, 32; Synkopeund Apokope des e verbunden mit Konsonanten-ausfall: gchang(en)em 15,34, ivein(en)s 22,28, vor-gangen(en) 8, 14. 21, 26, quem(en) 38, 14, Uein(en)