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werden zuweilen zu einer eigenen Tribus der Dryadinae vereinigt, e) Sanguisorb6ae. Blüten mit krug»förmiger, 1 bis 2 (selten mehr) Fruchtblätter einschliessender, zur Fruchtzeit verhärtender, seltener erweichenderAchse. Aussenkelch zuweilen vorhanden. Staubblätter zahlreich bis wenige '(zuweilen nur 1 bis 2). Hierher die
f ^ i, Gattungen: Alchemilla (CCCCI1),
1 Agrimönia (CCCC), Aremönia
^ ^ SCnCea E< ^'' ^ Zeyh '^ in Süclafrika '
Blütenrispen. Blüten polygam,'mann»
fj; { \\ i trockenen, abgeblühten, rosavioletten
■weiblichen Blüten liefern die offizi»}'/■ \r nellen (Pharm. Germ., Austr. et Helv.)
f 1 V f Kosoblüten (F 1 ö r e s Köso), die
m^ \1 JW' ein bekanntes therapeutisches Band»
^ Wurmmittel (gegen alle Taenia» Arten)
\ 6 \ f bilden. Besonders bei den Abes=
«iWlWVff siniern , die viel rohes Fleisch essen,
T jL^ 4 a \\\ w I^ ■- T spielt dieses Präparat, das 1822 nach
S ../|W Paris und 1S34 nach Deutschland ge»l 4 ■/$ "I bracht wurde, eine grosse Rolle. Die
C ' Droge enthält Kosotoxin (ein muskel»
lähmendes Herzgift), Kosidin, Kosoin,Protokosin,Gerbstoff,Zucker, Gummi,Harze, ätherisches Oel, Oxal», Essig»und Baldriansäure. Der Baum be»
wohnt die höheren Stufen der ostafrikanischen Hochgebirge; am Kilimandscharo ist er von 1600 m angeradezu eine Charakterpflanze. — Sanguisörba (CCCC1), Poterium mit 1 Art (P. spinösum L., einniedriger, dorniger Busch im östlichen ^ ,
Mittelmeergebiet und in Italien), Mar» ' \ilt
gyricärpus mit 1 oder mehreren ^ jj ^»11?
Arten in den Anden von Südamerika, /! _ " } ^M-- ' 1
^ // n •^SöliSF-- 11
Tetraglöchin mit 1 Art in Chile,
Polylepis mit 33 Arten in denGebirgen des tropischen Südamerika,
A c a i. n a mit etwa 40 Arten auf dersüdlichen Erdhälfte (Fig. 1002), Ben»c 6 m i a mit 2 Arten auf den Canari»sehen Inseln und auf Madeira, C1 i f«f ö r t i a mit 40 Arten in Südafrika. —f) Cercocarpe'ae. Sträucher. Blüten mitvertiefter bis röhrenförmiger, wenig»stens teilweise an der Frucht blei»bender, meist erhärtender Achse.
Staubblätter 15 bis viele, selten weniger. Fruchtblätter 1, seltener 2, in der Blütenachse grundständig, mit fastendständigem Griffel. Hierher die Gattungen: Cercocdrpus mit 5 Arten in Mexiko und in den VereinigtenStaaten. Als Ziersträucher werden kultiviert C. parvifölius Nutt. und C. betulaefölius Nutt.; Adenöstomjamit 1 bis 2 Arten in Kalifornien; Coleögyne mit 1 Art (C. ramosissima Torr.) im pazifischen Nordamerika;Pürshia mit 1 Art (P. tridentata DC.) im westlichen Nordamerika; Chamaebätia mit 1 Art (Ch. foliolösaBentham) in Kalifornien.
Fig. 1001. Kerria Japonica DC. a Blühender Zweig (*/s natürlicher Grösse), b Blü-hender Zweig mit gefüllten Blüten, c Kelch (von unten) d Blüte nach Entfernung derKronblätter, längsgeschnitten, e Kronblatt. /Früchtchen (Fig./nach C. K. Schneider).
Fig. 1002. Acacna raacrostemon Hook. f. a Habitus, b Laubblatt, c Früchtchen.