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4,2 (1923) Dicotyledones : (II. Teil)
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(^jährigen Platane von BiükaDereh (die 7 Brüder Jedi Kardasch" genannt) soll Gottfried von Bouillon (1006) seinZelt aufgeschlagen haben. Die Platane von Starichio, deren Aeste auf 50 Säulen aus Granit und Marmor ruhen,wird auf 2000 Jahre geschätzt. In Mitteleuropa wird die ziemlich frostempfindliche Art viel seltener als P. acerifoliaals Alleebaum oder Solitärbaum in Gärten und Parkanlagen angetroffen; dagegen ist sie in Süd» und Südosteuropasehr verbreitet und ist bereits um Wien ziemlich häufig kultiviert anzutreffen. Aendert in analoger Weise wieP. acerifolia ab.

10. Fam. Connaräceae. Holzpflanzen mit unscheinbaren, radiären Zwitterblüten. Diese mitetwa 143 auf 20 Gattungen verteilten Arten über die Tropen beider Hemisphären verbreitete Familie stehtden Leguminosen nahe, unterscheidet sich aber von denselben u. a. durch das regelmässige Fehlen vonNebenblättern. Auch zu den Anacardiaceen scheinen Beziehungen zu bestehen.

59. Fam. Rosäceae. Rosengewächse.

Holzgewächse, Bäume, Sträucher, ausdauernde oder mehrjährige Stauden, selten aucheinjährige Kräuter. Wurzel bleibend oder frühzeitig durch Adventivwurzeln ersetzt werdend.Sprossachsen einfach oder ästig, zuweilen mit Sprossdornen (Fig. 996) oder bestachelt (z. B. Rosa).

f i Laubblätter wechselständig (bei Rhodotypus und bei den

ä Keimpflanzen von Kerria und Prunus gegenständig),=C==S \ a II m e " 1 ^ ac ' 1 °der zusammengesetzt, sommergrün, seltener

\ || immergrün, lederartig. Nebenblätter meist vorhanden,

X zuweilen dem Blattstiel angewachsen (Fig. 999), blei=

^ S ^ JMfl! bend oder hinfällig, selten ganz fehlend (Aruncus).

d Iii I Blüten strahlig, selten zygomorph (Chrysobalanoideae),W ^ meist zwitterig, selten eingeschlechtlich, einzeln oderzu Aehren, Trauben, Rispen oder Trugdolden ver=Kz^rn^FrLr^ino^L 8 :«^ einigt, meist gross und auffällig, seltener klein undspross, d Narbe des stutzbiattes für den im Do (s) unansehnlich. Blütenhülle meist doppelt, selten Krön»

endigenden Zweig, b Blätter au! dem Zweigdorn, k Knospe .

(Fig. ii nach Pranti). blatter fehlend (Alchemilla, Sanguisorba). Reichblatter

meist 5, selten mehr oder weniger (3, 4), mit breitemGrunde dem Rande des Achsenbechers (receptäculum, cüpula) aufsitzend, 3=eckig=lanzettlidi,meist einfach oder mit Aussenkelch, krautig, meist bleibend, zur Fruditzeit oft vergrössert, inder Knospenlage dachziegelartig, selten klappig. Kronblätter den Keldiblättern an Zahl gleichund mit diesen abwechselnd, am Rande des Achsenbechers sitzend, in den Grund ver=schmälert oder kurz genagelt, weiss oder farbig, jedoch selten blau oder violett, in der Knospedachziegelartig, selten gerollt. Staubblätter 2 bis 4

mal so viele als Kelchblätter oder zahlreich, LifÄtoisÄ

selten nur 1 bis 5, ebenfalls dem Rande des Recep= (ÄffiSl

taculums entspringend, in der Knospe nach einwärts »yiilÄi/

gekrümmt; Staubfäden frei, meist fadenförmig. a\j ! ' h "\ fb

Fruchtblätter so viele als Kelchblätter oder 2 bis \ I

3 mal so viel oder zahlreich, selten 1 bis 4, meistfrei, seltener unter sich oder mit der Innenwanddes hohlen Blütenbodens verwachsen, einfächerig,meist mit 2, seltener mit einer oder mit mehrerenhängenden oder aufsteigenden, umgewendeten Sa=menanlagen, von den Staubblättern meist durch einen± breiten, mit einem drüsigen Diskusring ganzoder teilweise ausgefüllten Zwischenraum getrennt.

Fig. 997. Längsschnitt durch die Blüten von a RubusIdaeus L., b Dryas octopetalaL., c Prunus aviumL., d Rosa arvensis Hudson, e Cydonia oblonga Mill.(A Blütenstandsachse, verbreitert, erhöht oder becherförmigausgebildet).

') Lat. rösa = Rose.