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Audi bei dieser Art ist eine teilweise Umwandlung der Fruchtblätter in Staubblätter und der Staub«. blätter in Fruchtblätter unter Bildung verschiedener Zwischengebilde beobachtet worden. Zuweilen werden auchLaubblattrosetten im Blütenstand gebildet.
1404. Sempervivum Alliönii ') Nym. (= S. hirtum All. non L., = S. hirsütum Poll.). Italienische
Hauswurz.
Ausdauernd, 10 bis 20 cm hoch. Rosetten ziemlich gross, bis 6 cm breit, kugelig geschlossen.Rosettenblätter lanzettlidi, spitz, lebhaft hellgrün, meist ohne rotbraune Spitze, auf der Flächebeiderseits drüsig'behaart, am Rande von etwas längeren Drüsenhaaren gewimpert. Stengeldrüsig»zottig. Stengelblätter aus breit abgerundetem, herzförmigem Grunde lanzettlich, spitz.Blütenstand reich» und dichtblütig. Blüten glockig zusammenneigend, mit 12 Staubblättern und6 am Rande gefransten Kronblättern. Kelchblätter eilanzettlich, aufrecht. Kronblätter doppelt solang als der Kelch, 15 mm lang, gelblichweiss, beiderseits drüsenhaarig. Staubfäden pfriemlich,drüsig»behaart. — VIII, IX.
An Felsen der südlichen Kalkalpen. Nur in Oesterreich in Tirol auf dem MonteBondone bei Trient und auf dem Monte Baldo; angeblich auch am Monte Tonale.
Allgemeine Verbreitung: Sehr zerstreut in den Südalpen (von den Seealpendurch Piemont bis Südtirol und Monte Pastello bei Verona).
1405. Sempervivum hirtum Just. (= S. globiferum Jacq. nec L.). KugebHauswurz.
Fig. 931 c, d.
Ausdauernd, 10 bis 25 cm hoch. Rosetten kugelig geschlossen, bis 5 cm breit. Rosetten»blätter verkehrt=eilanzettlich, spitz, hellgrün, meist ohne rote Spitze, 5 bis 6 mm breit, auf derFläche kahl, am Rande derb und steif gewimpert. Stengel oberwärts drüsig=zottig. Stengel»
>) Benannt nach dem Botaniker Carlo Alliöni, geb. 1725 in Turin, gest. daselbst 1804, der in seinerFlora Pedemontana die Pflanze zuerst beschrieb und auch abbildete.
Hegi, Flora. IV, 2. 128