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4,2 (1923) Dicotyledones : (II. Teil)
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grünen Rosellen wegen gern für Tcppichbeete und Raballen verwendet. Cotyledon gibbiflöra Mo?, etSess. (= Echeveria gibbiflöra DC.) aus Mexiko. Pflanze stammbildend. Laubblätter rosettig, gross (bis 20 cmlang), stumpf, fast rundlich, beiderseits blass graugrün oder aber metallisch purpurlila bis rot bronziert (f. metällica

Baker). Blüten rotorange, 50 bis 60 zu einer lockeren, strauss»förmigen Rispe mit abstehenden Aesten angeordnet. C o t y»ledon pulvinäta Hook, f., mit filzig behaarten Laubblätternund leuchtend zinnoberroten Blüten. Cotyledon agavoi»des Baker, aus Mexiko, mit dicken, breiten, fast dreieckigenLaubblättern. Röchea coccfnea DC. (= Crässulacoccinea L.), aus dem Kapland (Fig. 905 a, b). Ausdauernd.Stengel derb, aufrecht. Laubblätter dicht dachziegelig, amGrunde verwachsen, eirund=länglich, zugespitzt. Blüten zueiner endständigen, dichten, vielblütigen, flachen, doldig*kopfigen Trugdolde vereinigt. Kronblätter leuchtend Scharlach»rot, ausnahmsweise auch weiss), zu einer Röhre verwachsen. Röchea versicolor DC., aus dem Kapland. Aehnlich,aber Laubblätter länglidulanzettlich. Blüten weiss bis rosa»rot, abends wohlriechend. Röchea odoratissimaDC., aus dem Kap. Stengel niederliegend, rauh, mit auf=rechten, doldentraubig angeordneten, rutenförmigen Aesten.Laubblätter linealisdrlanzetllich oder pfriemlich, rinnig. Blütenblassgelb bis milch weiss, in vielblütigen Trugdolden an denEnden der Zweige, sehr wohlriechend. Die lebhaft rotblühende R. coccinea DC. aus dem Kapland (Fig. 905 a, b)ist nach M a r 1 o t h ornithophil, d. h. wird durch Honig»vögel bestäubt. Mondnthes polyphylla Haw., vonden Canarischen Inseln. Aehnlich Sempervivum. Kronblätterjedoch sehr schmal, unansehnlich und Schüppchen blumen»blattartig.

1. Staubblätter soviele als Kronblätter. Einjährige(wenigstens die mitteleuropäischen Arten 1), oft sehr unschein»bare Kräuter mit 3», 4= oder 5=zähligen Blüten.

Crassula CCCLXX11.

1*. Staubblätter doppelt soviele als Kronblätter 2.

2. Laubblätter zu kugeligen Rosetten vereinigt. Blüten 6= bis 30*zählig. Sempervivum CCCLXXIV.2*. Laubblätter wechselständig oder gegenständig oder in 3»zähligen Quirlen. Blüten meist 5=, seltener4. oder 6=zählig Sedum CCCLXX11I.

Fig. 901. Cotyledonsecunda Baker, a Habitus (*/s natürl.Grösse), b, c Blüte (von unten und von der Seite), d Längs-schnitt durch die Blüte, e Kelchblatt. / Früchte.

CCCLXXII. Crässula 1 ) L. Dickblatt.

Einjährige oder meist ausdauernde Kräuter und Halbsträucher. Laubblätter Wechsel»und gegenständig, meist ganzrandig. Blüten meist 5= (seltener 3=, 4= oder 6= bis 9=) zählig,zu end= oder seitenständigen Trugdolden vereinigt, seltener auch einzeln. Kelchblätter freioder fast frei. Kronblätter frei oder am Grunde verwachsen, weiss, gelb oder rötlich.Staubblätter gewöhnlich 5. Fruchtblätter frei oder am Grunde etwas verwachsen. Samen1, 2 bis viele.

Die Gattung umfasst etwa 140 Arten von recht verschiedenartiger Tracht, die vom unscheinbaren,einjährigen Kraut bis zum stark verzweigten, bis meterhohen Strauch abwechseln. Die 3 einheimischen Artensind einjährig (Therophyten). Weitaus die grösste Zahl der Arten fällt auf Südafrika, von denen einige mitleuchtend roten Blüten von Vögeln bestäubt werden. Nur recht wenige Arten finden sich im tropischen Afrika,auf Madagaskar, in Persien und im Himalaya. Eine grössere allgemeine Verbreitung besitzen einzig ver»schiedene Arten der Sektion Tillaea und Bulliärda, von denen einige über die ganze Erde verbreitet sind. Vonden drei auch in Mitteleuropa vertretenen Arten ist Crassula rubens als mediterran, C. aquatica als west»mediterran=atlantisch und C. muscosa als eurosibirisch zu bezeichnen. Als Zierpflanzen (Topfgewächse)kommen nur sehr wenige Arten in Betracht, so besonders Crässula falcäta Willd. ( Röchea falcata

') Vgl. Anmerkung pag. 511.