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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
Entstehung
Seite
608
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G08 Kinderkrankheiten.

Arzt, welcher Art der Ausschlaf ist, damit man dasbetreffende Kapitel in meinemLehrbuch" nach-schlagen kann.

Bilden sich Pusteln oder Schorfe, Grind usw.,so ist Sulfur x in der Regel das erste Mittel, undwenn der Ausschlag nässt, tlerc. x. Man muss aberdann längere Zeit nachwirken lassen, da dergleichenHautübel nicht immer schnell vergehen, aber gewissnicht, wenn viele Mittel durcheinander gegeben werden.

5. Gelbsucht (ler Neugeborenen ist in derRegel nichts Gefährliches und man gibt: Merc. x24 stündlich einen halben Teelöffel voll, wennFieber und Hitze dabei ist, Acon. x. Sind Rhabarber-säftchen gegeben, so passt Nux. vom. x. Solltedieselbe nach Erkältung eingetreten sein, so würdeCham, x sie beseitigen. Hält sie lange an, sogibt man eine Gabe Sulfur x und lässt dieselbenachwirken.

6. Blausucht der Nengeborenen beruht inder Regel auf einem Herzfehler, und ist dann un-heilbar. Die Kinder haben bläuliche Wangen undLippen, kältere Temperatur, zeigen grosse Trägheit,haben Neigung zu Blutungen und Ohnmächten,namentlich beim Liegen auf der linken Seite. Linde-rung schafft Acou. x und das Liegen auf derrechten Seite, wodurch das Leben schon oft längereZeit erhalten ist; ja Manche behaupten, dass durchLetzteres die Möglichkeit der Verschliessung des ovalenFensters befördert werde. Empfohlen wird nochDigital, x. und Laurocerasus x.

7. Wenn Kinder die Brust nicht nehmenwollen, die bis dahin gut gesogen haben, wenn siesich abwenden und schreien, so löst man 10 KörnerüHercur x in Wasser auf, und Mutter und Kindnehmen einen Schluck davon, oder wenn dieser demKinde nicht beizubringen ist, so schiebt man dem-selben 5 Körnchen dieses Mittels auf die Zunge, undes wird nie lange dauern, so nimmt das Kind ingewohnter Weise die Brust. Es ist dies zwar höchstmerkwürdig und nicht zu erklären; doch in unzähligen