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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
Entstehung
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Vorwort zur zwölften Auflage.

Bei dieser neuen Auflage des Lehrbuchsder Homöopathie habe ich mich bemüht, das-selbe noch gründlicher und gewissenhafter durch-zuarbeiten und zu verbessern, doch sind die Ver-änderungen im Ganzen unbedeutend, jedenfallsgeringer, als die der zweitvorigen, zehnten Auflageim Gegensatze zur neunten.

Nur in einem Punkte weicht dieselbe vonder vorigen wesentlich ab, nämlich in der gänz-lichen Beiseitelassung der Doppel- undWechselmittel, welche Altmeister Hahnemannin den §§ 272 bis 274 seines Organons mit Kechtals unhomöopathisch bezeichnet.

Es haben zwar einige Homöopathen", sagt erdort,versucht, in Fällen, wo sie für den einenTeil der Symptome eines Krankheitsfalles daseine, für den anderen Teil derselben aber einzweites Arzneimittel passend homöopathisch er-achteten, beide Arzneimittel zugleich, oder fastzugleich einzugeben; aber icli warne ernstlichvor einem solchen Wagstück, was ni<> nötigsein wird, wenn's auch zuweilen dienlichschiene."

Kothen, den 28. Mi'rz 1893.

Dr. med. Paul Lutze.