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wiederum nicht allein das Essen und Trinkenvorstanden, sondern die ganze Lebensweise, dieBekleidung, Wohnung, die Einteilung des Tagesvon früh bis spät, die Arbeit und Ruhe mit Allem,was dazu gehört.
Aber auch hiermit ist das Wirken und Waltendes rechten Arztes noch nicht zu Ende; viel-mehr fängt, nachdem dies alles aufs beste ge-ordnet ist, die schwierigste Aufgabe für denselbenan, die Ueberwachung der Seele. Erst wenn dasalles geschehen ist, so hat er seinen Beruf treuerfüllt, und er wird damit die Hauptaufgabe desArztes lösen: Krankheiten zu verhüten.
Dies ist eine grosse Aufgabe, nach derenLösung alle mit wahrer Menschenliebe erfülltenÄrzte streben. Lieselben müssen in diesen Punktenmit den Erziehern und Geistlichen Hand in Handgehen. Bei den Alten waren die Priester auchÄrzte, und nur spätere Zeiten des Verfalls deriledicin, die aus ihren einfachen Volksmitteln ineinen allöopathischen Recept- und Elaschenkramüberging, führten den Bruch herbei, der nun,nach Entdeckung der Homöopathie, durch welchejener Plunder wieder über den Haufen geworfenist, auch geheilt werden müsste; denn Leibes-und Seelenarzt gehören unzertrennbar zu-sammen, wie Seele und Leib.
Sowie im Christentum die Liebe das A unddas 0 ist, dass der Apostel Paulus sagt: „Hätteich allen Glauben, also, dass ich Berge versetzte,und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts;"so muss auch beim Arzte das Haupterforderniss,die Triebfeder zu all seinem Handeln und Thun
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