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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
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XLVIII
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XLVIII

Das Stärkemehl hat in der Nahrung dieBedeutung wie Zucker und Fett. Es wird nämlich,wie alle Mehl waren und die Kartoffeln, imMunde schon durch den Mundspeichel in Zuckerverwandelt, eine Umsetzung, die durch den Sattder Bauchspeicheldrüse im Zwölffingerdarm nochvervollständigt wird.

Dass das Fett den Eiweissverbrauch herabsetztund die Sauerstoffaufnahme (Verbrennung) be-schränkt, war schon oben bemerkt. Dasselbe giltvom Zucker. Er ist insofern noch von weitererBedeutung, als er auch das Fett des Körpers zuersparen vermag. Er ist daher, wenn ein Fett-ansatz gewünscht wird, ein zweckmässiger Zusatzzur Nahrung; doch bedarf es grösserer Mengenals vom Fett. Unter allen Gewürzen und Speise-zusätzen ist übrigens der Zucker das allerbeste,das man nur zusetzen kann, indem er wegen seinerVerwendung im Lebenshaushalt nicht nur einenunentbehrlichen Nahrungstoff ausmacht, sondernauch viel zur leichteren Verdaulichkeit vielerSpeisen, namentlich des Fettes, beiträgt.

Keiner dieser Nahrungstoffe kann für sich alleinals Nahrungsmittel dienen. Es hat bis jetzt nochniemals gelingen wollen, einen menschlichen Or-ganismus mit reiner Eiweisskost mit fettfreiemFleische z. B. vollständig zu ernähren. Dieausschliessliche Fleischnahrung ist ebenso un-genügend und verderblich wie die ausschliesslicheKartoffelnahrung. Erst durch Vereinigung einesoder einiger Stoffe aus Gruppe A mit einem odermehreren aus Gruppe B so zwar, dass, wie inder Milch, 10 Teile Eiweissstoffe auf 10 Feile