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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
Entstehung
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XLVII
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XL VII

dam Blute, welches einige Zeit steht, wo ordie Ursache des Gerinnens ist.

3) Der Käsestoff (Casein), ungeronnen in derMilch, geronnen im Käse, ferner in denHülsenfrüchten (hier Legumin genannt) undin öligem Samen.

Zu der zweiten Klasse (B), den stickstoff-losen oder fettbildenden Substanzen gehören:

1) Sämtliche tierische und pflanzliche Fetteund öle.

2) Alle Stärkemehlarten(einsclil Gummi), reich-lich vorkommend in Samenkörnern, denKartoffeln und der Arrowroot-Wurzel.

3) Alle Zuckerarten und deren Gährungs-produkt, der Weingeist.

Ein Mittelglied zwischen beiden Klassen vonNahrungsstoffen bildet der Leim (Gelatine), welcherin der Fleischbrühe und den Bouillontafeln (nichtim Fleischextrakt), ferner im Weizen mit demKleber verbunden vorkommt; er schliesst sichvermöge seines Stickstoffgehaltes und seiner Ge-rinnbarkeit den Gewebsbildnern an, vermöge seinerWirksamkeit und Bedeutung aber den stickstoff-losen Nahrungsstoffen. Er wird wie die Albumi-nate durch den Sauerstoff zu Harnstoff zersetzt(d. h. aus dem Körper ausgeschieden), dadurchwerden die wertvolleren in dem kreisendenSäftevorrat vorhandenen Stoffe, als Eiweiss, Fett,Kohlehydrate, dem Körper erhalten. Der Leimnämlich hindert teilweise die Verbrennung der-selben und befördert so indirekt den Stoffansatz.(Ähnlich wirkt auch der Weingeist).