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den tierischen Geweben liefern; während dieanderen, die dieses Stoffes entbehren, zu dieserBildung wohl beitragen, dieselbe aber für sichallein nicht bewerkstelligen können. In dieserHinsicht hat man daher vorzüglich zwei Klassenvon Nahrungsstoffen zu unterscheiden, nämlich-
A. die stickstoffhaltigen, auch gerinnbare oderplastische, Gewebs- oder Blutbildner genannt, und
B. die stickstofflosen (sogenannte Kohlehydrate),welche man früher, als man noch glaubte, siewürden in den Lungen direct von dem Sauerstoffverbrannt, wohl auch Heizungsstoffe oderRespirationsmittel nannte, die man aber, weilsie alle ohne Ausnahme wesentlich zur Bildungdes Fettes und zum Stoffansatz beitragen und dieVerbrennung verzögern, viel besser kurzweg Fett-bildner nennt. Zur Klasse A, den Blutbildnern(auch Albuminate oder Proteinkörper genannt),gehören die eiweissartigen Substanzen, welche ihreGerinnbarkeit ihrem Stickstoffgehalt verdanken.
Es sind folgende:
1) Das Eiweiss (Albumin), vorkommend inallen Pflanzen- und Fruchtsäften, im Fleisch-safte, im Blutsafte (Serum), im Weissenund Gelben des Eies, im Gehirne und inder Nervensubstanz.
2) Der Faserstoff (Fibrin), nicht zu verwechselnmit der stickstofflosen Pflanzenfaser, findetsich in den Getreidekörnern dicht unter derHülse als Kleber, ferner bei Tieren un-geronnen in dem ganzen frischen Blute, ge-ronnen im Fleische als Muskelfaser, sowie in