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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
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XLV
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XLV

nische Natur oder die Hand des Scheidekünstlersbietet, den Menschen zu ernähren vermöchten.Selbst der Tierkörper ist durchaus unvermögend,aus den rohen chemischen Elementen organischenStoff zu bilden oder sie als Nahrungsmittel zuverwerten, selbst wenn sieingehörigemMischungs-verhältnisse ihm dargeboten werden. Dies ver-mögen allein die Pflanzen. Die Pflanzenwelt ver-arbeitet und assimilirt die unorganischen Elemente,z. B. Stickstoff, Wasserstoff, Kohlenstoff etc. undbildet daraus die Nahrungsstoffe für die Tierwelt.

Die einzigen unorganischen Stoffe, deren derMensch zu seinem Bestehen bedarf, sind dasWasser und das Kochsalz; diese aber haben beideals solche, d. h. so wie sie sind, eine Verrichtungim Körper und bedürfen daher keiner Umwand-lung. Die übrigen unorganischen (mineralischen)Stoffe wirken, wenn sie aufgenommen werden,meist als Arzneien oder Gifte.

Alles also, was als organischer Stoff zur Bildungder Gewebe dienen soll, muss durchaus als solcherschon zubereitet in den Körper gelangen, kanndaher nur entweder der Pflanzen- oder der Thier-welt entnommen werden.

Um den Wert der verschiedenen dem Tier-oder Pflanzenreich entstammenden Nahrungs-mittel zu beurteilen, müssen wir zunächst dieBedeutung und die Wirkungsweise der einzelnenNahrungsstoffe kennen lernen. Unter ihnen sindnicht alle von gleichem Werte für die Ernährung;nur diejenigen, welche gleich den Geweben unseresOrganismus auch Stickstoff enthalten und in Folgedessen gerinnbar sind, können das Material zu